Surrogatvirus

Die chemische Inaktivierung ist nicht für alle Viren im Infektiositäts-Test bestimmbar, da manche humanmedizinisch wichtige Viren sich im Zellkultursystem nicht ausreichend vermehren lassen oder für das Laborpersonal ein hohes Risiko bei der Durchführung der Versuche darstellen. Hier kann alternativ die Prüfung von Desinfektionsmitteln mit einem Surrogatvirus durchgeführt werden. Surrogatviren werden auf Basis der morphologischen Ähnlichkeit mit dem humanmedizinisch relevanten Virus ausgewählt. Ein Beispiel für ein vom Robert Koch-Institut (RKI), der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV) und der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) anerkanntes Surrogatvirus ist das BVD-Virus für HCV. Die Eignung der Surrogatviren FCV und MNV für Noroviren hingegen, kann dem RKI zufolge auf der Basis der vorliegenden Daten gegenwärtig nicht abschließend beurteilt werden.

 

 

 

 

 

.Auszugtext aus dem Hartmann Hygienealmanach. 

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