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Praxisbedarf

Arzt mit Stetoskop in der Linken und Tablet in der Rechten hand, eine Pulskurve im Vordergrund

Unter dem Begriff Praxisbedarf versteht man alle Produkte, die entweder a) verordnungsfähig sind oder b) der Arzt für das Betreiben seiner Praxis benötigt. Im Konkreten gehört dazu die Grundausstattung einer ärztlichen Praxis mit Verbrauchsmitteln, Produkte für Hygiene und Desinfektion, Instrumente wie Pinzetten oder gynäkologisches Instrumentarium sowie Gerätschaften für Transfusionen, Infusionen und Injektionen. Der Arzt kann für den Praxisbedarf keine Abrechnung an die Krankenkasse erstellen. Deren Kosten sind mit der Gebühr für die Standard-Leistungen bereits abgegolten. Der Produktbereich des Sprechstundenbedarfs gehört ebenfalls in den Praxisbedarfund dazu gehören Verbrauchsmaterialien für Diagnostik, Untersuchungen und Tests.

Eine Praxis ist grundsätzlich eine Arbeitsstätte, in der verschiedene freiberufliche und selbständige Tätigkeiten ausgeübt werden. Als Arztpraxis bezeichnet man die Räume, in denen ein niedergelassener Arzt seinen Beruf ausübt, Patienten empfängt, untersucht und therapiert. Heutzutage besteht die Arztpraxis meist aus mehreren Bereichen und Räumen, die sich in den Empfang, das Wartezimmer und den Sprechstundenzimmern unterteilen. Dazu haben moderne Arztpraxen auch einen oder mehrere Behandlungsräume, zum Beispiel für Untersuchungen oder Testverfahren. Das spart vor allem Zeit, denn viele Aufgaben in den Behandlungsräumen können vom Assistenzpersonal durchgeführt werden, während der Arzt bereits den nächsten Patienten versorgt. Daneben finden sich in vielen Praxen auch sogenannten Funktionsräume, in denen zum Beispiel nur Injektionen verabreicht werden. Nur noch vereinzelt findet man ein Einzellabor vor. Üblicherweise werden alle Arbeiten an ein externes Labor vergeben und von dort erhält die Praxis die einzelnen Befunde.

Im nicht-ärztlichen Bereich findet sich räumlich getrennt vom medizinischen Equipment eine komplette Büroeinrichtung. Denn neben dem ärztlichen Fachpersonal arbeitet in einer Praxis auch nicht-ärztliches Fachpersonal, das auch als Arzthelferin bezeichnet wird. Es kümmert sich um die alltägliche Büroarbeit, die Terminvereinbarung, den Schriftverkehr und die Abrechnungen. Aus der als Arzthelferin ist seit 2006 die medizinische Fachangestellte geworden. Den Begriff Sprechstundenhilfe nutzt mit dagegen nicht mehr.

Aus Kostengründen schließen sich oftmals junge niedergelassene Ärzte zusammen oder kaufen sich in eine bestehende Arztpraxis ein. Auch mehrere Ärzte einer oder mehrerer Fachrichtung entschließen sich häufig aus Kostenbewusstsein oder aus organisatorischen Gründen zum Gründen einer gemeinschaftlichen Praxis. Es können entstehen:

  • Berufsausübungsgemeinschaften, ersetzte 2007 den Begriff der Gemeinschaftspraxen und ist eine Kooperationsform von Freiberuflern, Ärzten, Psychotherapeuten oder Zahnärzten.
  • Gemeinschaftspraxen siehe Berufsausübungsgemeinschaften
  • Praxisgemeinschaften sind gemeinsam genutzte Räume, wobei gegenüber dem Patienten und der Kassenärztlichen Vereinigung die selbständigen Arztpraxen rechtlich völlig unabhängig sind. Personal wird gemeinsam genutzt und sie stellen eine Kostengemeinschaft dar.
  • Medizinische Versorgungszentren gibt es seit Ende 2003 und sie dienen der ambulanten medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Beliebig viele Ärzte arbeiten dort im Angestelltenverhältnis und die MVZ bieten den Krankenhäuser die Möglichkeit auch verstärkt ambulante Behandlungen anzubieten und durchzuführen.

 

Daneben sind noch Sonderformen einer ärztlichen Praxis möglich, zu denen zum Beispiel das Obdachlosenmobil gehört. Das sind in der Wohlfahrtshilfe rollende Sanitätsfahrzeuge, die kostenlos zu den Obdachlosen fahren und sich dort um mittellose Patienten kümmert. Auch rollende Zahnarztpraxen sind in Deutschland in einigen Regionen vorhanden. Daneben gehören auch Drogenambulanzen und beispielsweise der Hafen- und Flughafenärztliche Dienst zu den Sonderformen der Praxen.
Umgangssprachlich werden auch die Behandlungsräume von folgenden Freiberuflern in anderen Heilberufen als Praxis bezeichnet. Dazu gehören:

  • Heilpraktiker
  • Zahnärzte
  • Psychotherapeuten
  • Ergotherapeuten
  • Krankengymnasten
  • Logopäden
  • Tierärzte

 

Zu den Kategorien für Produkte im Praxisbedarf gehören unter anderem:

Hand mit schwebenden Gesundheitsicons über ihr

  • Injektion und Infusion
  • Labor und Diagnostik
  • Notfall und Überwachung
  • Medizintechnik
  • Praxishygiene
  • Instrumente und Sterilisation
  • Praxiseinrichtung
  • IGeL und Naturheilkunde
  • Physio- und Fitnessgeräte
  • Sprechstundenbedarf
  • Arbeitsschutz
  • Bekleidung und Schuhe
  • Organisation und Büro
  • Verbands- und Nahtmaterial
  • Modelle und Lehrtafeln
  • Geräte und Medizintechnik

Wie wird der Praxisbedarf abgerechnet?

Die GKV, die gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland, in einer der wesentlichen Bestandteile des Sozialversicherungssystems in unserem Land. Neben der Rentenversicherung, der Arbeitslosenversicherung, der Unfallversicherung und der Pflegeversicherung stellt sie das deutsche Gesundheitssystem. Als Patient beim Arzt werden die aufgewendeten Leistungen für ihn über den Leistungsanspruch des Sozialgesetzbuches abgerechnet. Bei der GKV sind die einzelnen Leistungen, die der Arzt abrechnen kann, in EBM – einheitliche Bewertungsmaßstäbe, eingeteilt. Die Produkte sind darin unterschiedlichen Rubriken zugeordnet. Deren Zuordnung richtet sich nach dem Einsatzzweck: Therapie, Praxis oder Pflege. Der Arzt wird über diese EBM entlohnt und muss von diesem Geld den allgemeinen Praxisbedarf sowie den SSB, -den Sprechstundenbedarf, bezahlen.

Die wichtigsten Produkte in den Kategorien im Überblick:

  • Injektion und Infusion: Dazu gehören Einmalkanülen & Zubehör, Einmalspritzen, Blutentnahmesysteme, Kanülen, Spritzen, Infusionsgeräte & Verlängerungen, Tupfer & Injektionspflaster, Venenstauer und Infusionsgeräte & Verlängerungen.
  • Labor und Diagnostik: In dieser Rubrik des Praxisbedarfs finden sich alle Artikel für Blutsenkung und Bluttests, die Blutzuckermessung & Zubehör, Laborgeräte, Nährböden, Stuhltests, Urintests, Urinbecher, Glas- und Plastikwaren und Zubehör, Zeitmessung, Pipettierhelfer & Zubehör
  • Notfall und Überwachung: Der Praxisbedarf umfasst auch den Notfallbedarf, zu dem unter anderem Absaugpumpen, Beatmung, Pulsoximeter, Defibrillatoren, Reanimationsbedarf, Intubationsbedarf, Notfalltaschen & Notfallkoffer, Sauerstoffversorgung, Schilder, Schienen & Rettungssysteme und alles für den sonstigen Notfall wie Kältekompressen, Rettungsklemmen, Rettungsdecken, Rettungshammer und Verbandtaschen für das Auto.
  • Medizintechnik & Geräte: Die folgenden Geräte gehören in diese Rubrik: Audiometer, Defibrillatoren & AED = Automatisierte Externe Defibrillatoren, Doppler und EKG Geräte sowie deren Zubehör, Elektrotherapiegeräte, Ergometrie, Inhalation, Pulsoximeter, Sonographie, Spirometrie und Überwachungsmonitore
  • Praxishygiene & Reinigung mit allem was gebraucht wird für die Instrumentendesinfektion, die Entsorgung, Dosier- und Applikationshilfen, OP Abdeckungen, Arbeitsschutzhandschuhe, Einmalhandtücher, alles für die Körperpflege und die Körperreinigung, alles für die Flächenreinigung und die Desinfektion der Arztpraxis.
  • IGeL und Naturheilkunde beschäftigt sich mit Akupunktur, Naturheilkunde, Kinesiotherapie, Licht- und Wärmetherapie, Massage, Schröpfkunst, Wellness und sonstigen IGeL Leistungen.
  • Arbeitsschutz mit den Produkten zu Atemschutz, Erste-Hilfe-Schränke und –Koffer, Schutzbrillen und Hinweisschilder
  • Bekleidung und Schuhe dazu gehören Hosen, Kittel, Schuhe, Schutzbrillen und Kasacks
  • Diagnostikinstrumente als Oberbegriff für folgende Produktbereiche: Audiometer, Blutdruckmessgeräte, Dermatoskope, Lupen, Ohrtrichter, Personenlängemessgeräte, Personenwaagen, alles für Sehtests, Stethoskope, Thermometer, Mundspatel, Wattestäbchen, Batterien, Akkus und Ladegeräte, Rekto- & Proktoskope sowie Diagnostikleuchten
  • Verbands- und Nahtmaterial mit den Produkten wie Kompressen, Binden, Stützverbände, Tupfer, Pflaster, Wundverbände, Schlauchverbände, Polstermaterial, Katheter, Urinbeutel und alles für die Wundversorgung.


Weitere Produktkategorien sind:

  • Organisation und Büro
  • Modelle und Lehrtafeln
  • Instrumente und Sterilisation
  • Praxiseinrichtung

Praxisbedarf für den Notfall und im Rettungseinsatz

Wer an einen Notfall denkt, der assoziiert meist einen Verbandskasten, einen Feuerlöscher oder Verbandmaterial damit. Bei einem professionellen Rettungseinsatz jedoch gibt es wichtige Utensilien, die schnell parat sein müssen und nicht im Standard Erste-Hilfe Koffer enthalten sind. Bei der Rubrik &bdquo Praxisbedarf Notfallequipment“ geht es um Zubehör für Rettungssanitäter, Notärzte, Arztpraxen und Kliniken. Um die Erste-Hilfe Maßnahmen einzuleiten sind zum Beispiel drei elementare Artikel unerlässlich für die Ausstattung im Praxisbedarf:

  • Rettungshammer: Ein Notfallhammer, der eigentlich in jedes Fahrzeug gehört. Im Ernstfall kann er Leben retten und ist ein praktisches Werkzeug zum Einschlagen von Scheiben, dem Schneiden von Gurten oder Kleidung. Im Notfall können sich Verletzte entweder selber aus der misslichen Lage befreien oder von Ihren Ersthelfern schnell gerettet werden.
  • Rettungsscheren: Auch sie sollten in jedem Verbandskasten im Fahrzeug bereit liegen. Als Teil der Rettungsausstattung wäre der ideale Platz aber griffbereit im Fahrgastraum. Sie schneidet nicht nur Kleidung, sondern auch Leder und sogar Metall durch. So wird die Rettungsaktion erfolgreich.
  • Rettungsklemmen: Praktisch und nahezu unerlässlich im Rettungsdienst. Sie dienen als Klemme zum Fixieren von Infusionen oder können ein praktischer Haken sein für Rettungsinstrumente, die griffbereit beiseite gehangen werden müssen.


Bei Horn-Medical erhalten Sie jede Notfallausrüstung, die in den unterschiedlichen Situationen benötigt wird. Das können Notfalltaschen, Notfallrucksäcke, Erste-Hilfe Koffer oder Rettungsdecken sein.

FAQ

Welche Arten von Diagnostikleuchten gibt es?

Die Diagnostikleuchte gehört zur Grundausstattung jeden Arztes. Sie ist ein wichtiges Hilfsmittel zur eine zuverlässige Diagnostik und Behandlung seiner Patienten. Eine Diagnostikleuchte gehört zur Rubrik der Untersuchungsleuchten und arbeitet mit einer Batterie. Von Praxis bis Rettungsdienst, - die Diagnostikleuchte wird in vielen medizinischen Bereichen eingesetzt und stellt eine wichtige Grundlage für die Behandlung im Notfall dar. Der bekannteste und gleichzeitig wichtigste Test ist der Irisreflextest, für den allerdings nicht alle Diagnostikleuchten geeignet sind. Generell ist die Diagnostikleuchte aber auch zur Ausleuchtung von Körperöffnungen oder der Rachendiagnostik geeignet.

Welche Arten von Diagnostikleuchten gibt es?

  • Diagnostikleuchte Stirnlampe
  • Diagnostikleuchte mit Clip
  • Diagnostikleuchte in Stiftform
  • Diagnostikleuchte Lupenleuchte
  • Ophthalmoskop-Lampe
  • Dermatoskop-Lampe

Was ist der Pupillenreflex-Test?

Die menschliche Pupille verändert sich mit unterschiedlichem Lichteinfall. Geht eine Person aus dem hellen Tageslicht in einen dunklen Raum, dann passt sich das Auge der Umgebung an. Wenn es dunkler wird, weitet sich die Pupille und wenn viel Licht ins Auge trifft verkleinert sie sich. Dieser Reflex wird Pupillenreflex genannt, oder auch als Hell-/Dunkeladaption bezeichnet und vom Gehirn automatisch gesteuert. Dazu zieht sich die Muskulatur der Iris (Regenbogenhaut) zusammen, wodurch die relative Menge einfallenden Lichtes in das Auge angepasst werden kann.

rechtes auge mit blauer iris

Im Notfall kann der Rettungssanitäter oder Arzt an dem Test erkennen, ob der Patient bei Bewusstsein ist und sein Gehirn arbeitet. Gibt es zum Beispiel unterschiedlich reagierende Pupillen, dann kann das auf ein Ödem oder eine Blutung im Gehirn deuten.

Wofür steht IGeL?

Das sind individuelle Gesundheitsleistungen, die Patienten in der Arztpraxis in Anspruch nehmen können, aber dafür selbst bezahlen müssen. Eine Abrechnung über die gesetzlichen Krankenkassen ist nicht möglich. Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes der Bund der Krankenkassen e.V., -kurz MDS, steht hinter diesen Leistungen.

Umgangssprachlich werden die IGeL auch als Selbstzahlerleistungen bezeichnet. Allerdings wäre treffender der Begriff der Leistungen, die nicht zum festgeschriebenen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Denn die Kassen unternehmen unterschiedlich viele Leistungen und haben kein allgemeingültiges Leistungsverzeichnis.

Über die genaue Anzahl von IGeL sind in der Literatur unterschiedliche und kaum einheitliche Angaben zu finden. Ein paar Hundert werden es aber wohl sein. Der Arzt hat praktisch keine Grenzen, wenn er Leistungen anbietet, deren Wirkung nicht eindeutig nachgewiesen ist. Denn das ist einer der Grundvoraussetzungen für eine Leistungen, dass sie NICHT von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Deren Vorgaben sagen klar aus, dass die medizinischen Maßnahmen zur Vorsorgen, Früherkennung und Therapie von Krankheiten „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind und dabei das Maß des Notwendigen nicht überschreiten“.

Besonders häufig wurden im Jahr 2015 die folgenden Zusatzleistungen von Patienten in Anspruch genommen:

  • Ultraschalluntersuchungen und Untersuchungen zu Glaukom-Früherkennung
  • Medikamente, bzw. Heil- und Hilfsmittel in verschiedenen Sparten
  • zusätzliche Blutuntersuchungen und Laborleistungen
  • Zusätzliche Untersuchungen oder Tests zur Krebsfrüherkennung für Frauen
  • Untersuchungen oder Tests zur Ermittlung des PSA Wertes zur Früherkennung von Prostatakrebs
  • Kosmetische Leistungen in verschiedenen Bereichen

Was ist ein Kasack?

Das Kleidungsstück wird vorrangig von den Mitarbeitern in der Altenpflege und dem medizinischen Bereich allgemein getragen. Ursprünglich war der Kasack eine dreiviertellange Damenbluse mit einem überschnittenen V-Ausschnitt. Heute jedoch sind viele verschiedene Ausführungen und Farben erhältlich. Ähnlich einem Kittel hat der Kasack generell immer die Form eines geschlossenen kurzärmeligen Hemdes, ist hüfthoch, hat eine Brusttasche und zwei Seitentaschen auf Hüfthöhe. Es gibt aber auch ganz offene Kasacks, ärmellos, halb- oder langärmelig. Der Begriffsursprung ist weitgehend ungeklärt. Das Wort selbst stammt aber aus dem Französischen und bedeutet hier casaque: Reiserock.

Im Handel erhältlich sind die Kasacks in unterschiedlicher Materialzusammensetzung, aus reiner Baumwolle, mit Handytasche, mit farblich abgesetztem Revers, mit Druckknöpfen, mit Stehkragen, als Schlupfkasack, waschbar bei 95 Grad Celsius, mit Schlaufe für das Namensschild, mit diagonalem Ausschnitt, als Long Kasack, mit Elastik-Einsätzen, aus Stretch, in Übergroßen, mit Pique-Einsatz, mit Reverskragen und mit Reißverschluss.

Wie funktioniert ein Blutzuckermessgerät?

Die Messung des Blutzuckers erfolgt über das Blut. Dafür muss ein kleiner Tropfen auf einen Teststreifen aufgebracht werden, der dann wiederum in das Blutzuckermessgerät eingeführt wird. Die Teststreifen sind angepasst an die verschiedenen Hersteller in zahlreichen Ausführungen im Handel erhältlich. Über eine kleine Lanzette wird der Bluttropfen aus dem Finger entnommen. Dies kann vom Patienten selbst durchgeführt werden und ist nahezu komplett schmerzfrei. In Sekundenschnell nachdem der Teststreifen in das Blutzuckermessgerät eingeführt wurde, erhält man das Ergebnis.

Die herkömmliche Messung in einem Blutzuckermessgerät nennt man amperometrische Messung. Das Blut auf dem Teststreifen wird über ein von außen nicht sichtbares Feld über eine Kapillare eingesaugt. Die im Blut enthaltene Glukose reagiert dort mit einem Enzym und schließt den Kontakt zwischen verschiedenen Elektroden. Über eine vom Gerät definierte elektrische Spannung wird die Stromstärke über einen festgelegten Zeitverlauf gemessen. Genau daraus bestimmt das Blutzuckermessgerät dann den Zuckerwert im Blut.

ein schaubild mit den Folgeerkrankungen des Menschen, fünf arten von Folgeerkrankungen

Die Konzentration des Zuckers im Blut kann in zwei verschiedenen Einheiten angegeben werden:

  • mmol/l = Millimol pro Liter oder
  • mg/dl = Milligramm pro Deziliter

 

Die international am weitesten verbreitete Einheit ist allerdings das Millimol pro Liter. Nur in den USA wird einheitlich in Milligramm pro Deziliter gemessen.
Bei der Angabe Millimol pro Liter werden die Anzahl der Teilchen als Volumen im Blut gemessen. Bei der Angabe Milligramm pro Deziliter erhält man das Gewicht der gelösten Zuckerteilchen.

Die vom Patienten durchgeführte Blutzuckermessung muss kontinuierlich durchgeführt werden, um auf Schwankungen des Blutzuckers zu reagieren und Vorsorge zu treffen für eine gefährliche Unterzuckerung.

Mit Blutzucker ist der Glukoseanteil im Blut gemeint. Die Glucose ist ein wichtiger Energielieferant für das Nierenmark und die roten Blutkörperchen. Die anderen Zellen im menschlichen Körper gewinnen Ihre Energie aus dem Fettstoffwechsel. Daher, dass Glucose die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann, versorgt es das menschliche Gehirn mit Energie.

Die gefährliche Unterzuckerung kann zu einer Verminderung der Hirnleistung führen, Krampfanfälle auslösen und zu zittrigen Händen und Schweißausbrüchen führen. Bei einer stark ausgeprägten Form der Unterzuckerung droht ein Schock.

Die heutige Blutzuckermessung durch den Patienten selbst, ist dank moderner Instrumente und Equipment sehr erleichtert worden. Mittels einer Lanzettentrommel und einer Stechhilfe gelingt das auch sensiblen Menschen sehr leicht. Nur ein kleiner Pieks ist zu spüren, wenn man das Blut an der Fingerkuppe mittels des kleinen Sticks mit der Lanzette entnimmt.

Weitere Blutzuckermessmethoden sind:

  • Nicht-invasive Methode mit einem Breitband Laser im mittleren Infrarot-Bereich
  • Glukosebestimmung im Urin
  • In Entwicklung ist eine Methode zur Messung des Glukosegehaltes über den Speichel
  • Nanopartikel die wie eine Art Tattoo injiziert werden und bei Kontakt mit Glucose fluoreszieren
  • Die optische Spektralanalyse im gut durchbluteten Augenhintergrund mit einem implantierten Mikrosensor im Auge
  • Ein dauerhaft implantierter Mikrospektrometer funktioniert wie ein Sensor und meldet die Messergebnisse an einen Transponder

Warum wird das Blut in der Fingerkuppe abgenommen?

Die Zone der Fingerkuppe, auch Fingerbeere genannt, ist besonders gut durchblutet. Daher können auch rasche Blutzucker An- und Abstiege zeitnah gemessen werden. Es gibt aber auch Blutzuckermessgeräte, bei denen venöses oder arterielles Blut verwendet werden kann. Auch alternative Körperstellen, zum Beispiel der Handballen, der Unterarm oder der Daumenballen, können bei einigen Herstellern für die Messung verwendet werden. Allerdings gibt es dann hier kleine Abweichungen in den Messergebnisse zur kapillaren Messung.

Klassisches Verbandsmaterial aus dem Hause Horn Medical

Bei Horn-Medical erhalten Sie bewährte Qualität seit mehr als 20 Jahren. Unser Horn-haft Krepp ist eine besonders wirtschaftliche Binde aus 44% Baumwolle und 56% Polyamid. Die Binde haftet auf sich selbst, was den Einsatz von Verbandklammern unnötig macht. Außerdem hat sie eine hautfreundliche Latexbeschichtung, die nicht mit der Haut verklebt. Bei fachgerechter Anwendung werden Stauungen oder Einschnürungen auf Grund der hohen Dehnbarkeit ausgeschlossen. Das Horn-haft Krepp eignet sich vor allem zum Fixieren, dem leichten Stützen und Entlasten und ist besonders an den Gelenken nachhaltig effizient. Die Binde kann auch unter Kompressionsverbänden zum Schutz gegen Verrutschen eingesetzt werden.

Frau mit dem linken Arm im Gips, diese schaut auf den Gips

Unser Horn-haft fein ist eine sehr wirtschaftliche Binde, da nur wenige Bindetouren benötigt werden. Sie besteht ebenfalls aus 44% Baumwolle und 56% Polyamid und haftet auf sich selbst. Die Binde kann universell eingesetzt werden zum Beispiel als hautfreundlicher Unterzug, als schützender Überzug und als Stützverband bei Verstauchungen. Auch Polstermaterial kann mit ihr befestigt werden, sie dient auch als textile Basis für Tape-Verbände und eignet sich hervorragend als Überzug für Gipsverbände. Viele Farben im Sortiment erhältlich und in drei unterschiedlichen Breiten mit 6, 8 oder 10 cm bei einer Rollenlänge von 20 Metern.

Weitere Infos zum Thema Diabetes und Blutzuckermessung finden Sie unter:

https://www.diabetes-ratgeber.net/Blutzucker/Blutzucker-Masseinheiten-27868.html


Mehr Hintergrundinfos zu den IGeL Leistungen finden Sie unter:

https://www.igel-monitor.de/ueber-igel/kurz-und-buendig.html

Unter dem Begriff Praxisbedarf versteht man alle Produkte, die entweder a) verordnungsfähig sind oder b) der Arzt für das Betreiben seiner Praxis benötigt. Im Konkreten gehört dazu die... mehr erfahren »
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Praxisbedarf

Arzt mit Stetoskop in der Linken und Tablet in der Rechten hand, eine Pulskurve im Vordergrund

Unter dem Begriff Praxisbedarf versteht man alle Produkte, die entweder a) verordnungsfähig sind oder b) der Arzt für das Betreiben seiner Praxis benötigt. Im Konkreten gehört dazu die Grundausstattung einer ärztlichen Praxis mit Verbrauchsmitteln, Produkte für Hygiene und Desinfektion, Instrumente wie Pinzetten oder gynäkologisches Instrumentarium sowie Gerätschaften für Transfusionen, Infusionen und Injektionen. Der Arzt kann für den Praxisbedarf keine Abrechnung an die Krankenkasse erstellen. Deren Kosten sind mit der Gebühr für die Standard-Leistungen bereits abgegolten. Der Produktbereich des Sprechstundenbedarfs gehört ebenfalls in den Praxisbedarfund dazu gehören Verbrauchsmaterialien für Diagnostik, Untersuchungen und Tests.

Eine Praxis ist grundsätzlich eine Arbeitsstätte, in der verschiedene freiberufliche und selbständige Tätigkeiten ausgeübt werden. Als Arztpraxis bezeichnet man die Räume, in denen ein niedergelassener Arzt seinen Beruf ausübt, Patienten empfängt, untersucht und therapiert. Heutzutage besteht die Arztpraxis meist aus mehreren Bereichen und Räumen, die sich in den Empfang, das Wartezimmer und den Sprechstundenzimmern unterteilen. Dazu haben moderne Arztpraxen auch einen oder mehrere Behandlungsräume, zum Beispiel für Untersuchungen oder Testverfahren. Das spart vor allem Zeit, denn viele Aufgaben in den Behandlungsräumen können vom Assistenzpersonal durchgeführt werden, während der Arzt bereits den nächsten Patienten versorgt. Daneben finden sich in vielen Praxen auch sogenannten Funktionsräume, in denen zum Beispiel nur Injektionen verabreicht werden. Nur noch vereinzelt findet man ein Einzellabor vor. Üblicherweise werden alle Arbeiten an ein externes Labor vergeben und von dort erhält die Praxis die einzelnen Befunde.

Im nicht-ärztlichen Bereich findet sich räumlich getrennt vom medizinischen Equipment eine komplette Büroeinrichtung. Denn neben dem ärztlichen Fachpersonal arbeitet in einer Praxis auch nicht-ärztliches Fachpersonal, das auch als Arzthelferin bezeichnet wird. Es kümmert sich um die alltägliche Büroarbeit, die Terminvereinbarung, den Schriftverkehr und die Abrechnungen. Aus der als Arzthelferin ist seit 2006 die medizinische Fachangestellte geworden. Den Begriff Sprechstundenhilfe nutzt mit dagegen nicht mehr.

Aus Kostengründen schließen sich oftmals junge niedergelassene Ärzte zusammen oder kaufen sich in eine bestehende Arztpraxis ein. Auch mehrere Ärzte einer oder mehrerer Fachrichtung entschließen sich häufig aus Kostenbewusstsein oder aus organisatorischen Gründen zum Gründen einer gemeinschaftlichen Praxis. Es können entstehen:

  • Berufsausübungsgemeinschaften, ersetzte 2007 den Begriff der Gemeinschaftspraxen und ist eine Kooperationsform von Freiberuflern, Ärzten, Psychotherapeuten oder Zahnärzten.
  • Gemeinschaftspraxen siehe Berufsausübungsgemeinschaften
  • Praxisgemeinschaften sind gemeinsam genutzte Räume, wobei gegenüber dem Patienten und der Kassenärztlichen Vereinigung die selbständigen Arztpraxen rechtlich völlig unabhängig sind. Personal wird gemeinsam genutzt und sie stellen eine Kostengemeinschaft dar.
  • Medizinische Versorgungszentren gibt es seit Ende 2003 und sie dienen der ambulanten medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Beliebig viele Ärzte arbeiten dort im Angestelltenverhältnis und die MVZ bieten den Krankenhäuser die Möglichkeit auch verstärkt ambulante Behandlungen anzubieten und durchzuführen.

 

Daneben sind noch Sonderformen einer ärztlichen Praxis möglich, zu denen zum Beispiel das Obdachlosenmobil gehört. Das sind in der Wohlfahrtshilfe rollende Sanitätsfahrzeuge, die kostenlos zu den Obdachlosen fahren und sich dort um mittellose Patienten kümmert. Auch rollende Zahnarztpraxen sind in Deutschland in einigen Regionen vorhanden. Daneben gehören auch Drogenambulanzen und beispielsweise der Hafen- und Flughafenärztliche Dienst zu den Sonderformen der Praxen.
Umgangssprachlich werden auch die Behandlungsräume von folgenden Freiberuflern in anderen Heilberufen als Praxis bezeichnet. Dazu gehören:

  • Heilpraktiker
  • Zahnärzte
  • Psychotherapeuten
  • Ergotherapeuten
  • Krankengymnasten
  • Logopäden
  • Tierärzte

 

Zu den Kategorien für Produkte im Praxisbedarf gehören unter anderem:

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  • Injektion und Infusion
  • Labor und Diagnostik
  • Notfall und Überwachung
  • Medizintechnik
  • Praxishygiene
  • Instrumente und Sterilisation
  • Praxiseinrichtung
  • IGeL und Naturheilkunde
  • Physio- und Fitnessgeräte
  • Sprechstundenbedarf
  • Arbeitsschutz
  • Bekleidung und Schuhe
  • Organisation und Büro
  • Verbands- und Nahtmaterial
  • Modelle und Lehrtafeln
  • Geräte und Medizintechnik

Wie wird der Praxisbedarf abgerechnet?

Die GKV, die gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland, in einer der wesentlichen Bestandteile des Sozialversicherungssystems in unserem Land. Neben der Rentenversicherung, der Arbeitslosenversicherung, der Unfallversicherung und der Pflegeversicherung stellt sie das deutsche Gesundheitssystem. Als Patient beim Arzt werden die aufgewendeten Leistungen für ihn über den Leistungsanspruch des Sozialgesetzbuches abgerechnet. Bei der GKV sind die einzelnen Leistungen, die der Arzt abrechnen kann, in EBM – einheitliche Bewertungsmaßstäbe, eingeteilt. Die Produkte sind darin unterschiedlichen Rubriken zugeordnet. Deren Zuordnung richtet sich nach dem Einsatzzweck: Therapie, Praxis oder Pflege. Der Arzt wird über diese EBM entlohnt und muss von diesem Geld den allgemeinen Praxisbedarf sowie den SSB, -den Sprechstundenbedarf, bezahlen.

Die wichtigsten Produkte in den Kategorien im Überblick:

  • Injektion und Infusion: Dazu gehören Einmalkanülen & Zubehör, Einmalspritzen, Blutentnahmesysteme, Kanülen, Spritzen, Infusionsgeräte & Verlängerungen, Tupfer & Injektionspflaster, Venenstauer und Infusionsgeräte & Verlängerungen.
  • Labor und Diagnostik: In dieser Rubrik des Praxisbedarfs finden sich alle Artikel für Blutsenkung und Bluttests, die Blutzuckermessung & Zubehör, Laborgeräte, Nährböden, Stuhltests, Urintests, Urinbecher, Glas- und Plastikwaren und Zubehör, Zeitmessung, Pipettierhelfer & Zubehör
  • Notfall und Überwachung: Der Praxisbedarf umfasst auch den Notfallbedarf, zu dem unter anderem Absaugpumpen, Beatmung, Pulsoximeter, Defibrillatoren, Reanimationsbedarf, Intubationsbedarf, Notfalltaschen & Notfallkoffer, Sauerstoffversorgung, Schilder, Schienen & Rettungssysteme und alles für den sonstigen Notfall wie Kältekompressen, Rettungsklemmen, Rettungsdecken, Rettungshammer und Verbandtaschen für das Auto.
  • Medizintechnik & Geräte: Die folgenden Geräte gehören in diese Rubrik: Audiometer, Defibrillatoren & AED = Automatisierte Externe Defibrillatoren, Doppler und EKG Geräte sowie deren Zubehör, Elektrotherapiegeräte, Ergometrie, Inhalation, Pulsoximeter, Sonographie, Spirometrie und Überwachungsmonitore
  • Praxishygiene & Reinigung mit allem was gebraucht wird für die Instrumentendesinfektion, die Entsorgung, Dosier- und Applikationshilfen, OP Abdeckungen, Arbeitsschutzhandschuhe, Einmalhandtücher, alles für die Körperpflege und die Körperreinigung, alles für die Flächenreinigung und die Desinfektion der Arztpraxis.
  • IGeL und Naturheilkunde beschäftigt sich mit Akupunktur, Naturheilkunde, Kinesiotherapie, Licht- und Wärmetherapie, Massage, Schröpfkunst, Wellness und sonstigen IGeL Leistungen.
  • Arbeitsschutz mit den Produkten zu Atemschutz, Erste-Hilfe-Schränke und –Koffer, Schutzbrillen und Hinweisschilder
  • Bekleidung und Schuhe dazu gehören Hosen, Kittel, Schuhe, Schutzbrillen und Kasacks
  • Diagnostikinstrumente als Oberbegriff für folgende Produktbereiche: Audiometer, Blutdruckmessgeräte, Dermatoskope, Lupen, Ohrtrichter, Personenlängemessgeräte, Personenwaagen, alles für Sehtests, Stethoskope, Thermometer, Mundspatel, Wattestäbchen, Batterien, Akkus und Ladegeräte, Rekto- & Proktoskope sowie Diagnostikleuchten
  • Verbands- und Nahtmaterial mit den Produkten wie Kompressen, Binden, Stützverbände, Tupfer, Pflaster, Wundverbände, Schlauchverbände, Polstermaterial, Katheter, Urinbeutel und alles für die Wundversorgung.


Weitere Produktkategorien sind:

  • Organisation und Büro
  • Modelle und Lehrtafeln
  • Instrumente und Sterilisation
  • Praxiseinrichtung

Praxisbedarf für den Notfall und im Rettungseinsatz

Wer an einen Notfall denkt, der assoziiert meist einen Verbandskasten, einen Feuerlöscher oder Verbandmaterial damit. Bei einem professionellen Rettungseinsatz jedoch gibt es wichtige Utensilien, die schnell parat sein müssen und nicht im Standard Erste-Hilfe Koffer enthalten sind. Bei der Rubrik &bdquo Praxisbedarf Notfallequipment“ geht es um Zubehör für Rettungssanitäter, Notärzte, Arztpraxen und Kliniken. Um die Erste-Hilfe Maßnahmen einzuleiten sind zum Beispiel drei elementare Artikel unerlässlich für die Ausstattung im Praxisbedarf:

  • Rettungshammer: Ein Notfallhammer, der eigentlich in jedes Fahrzeug gehört. Im Ernstfall kann er Leben retten und ist ein praktisches Werkzeug zum Einschlagen von Scheiben, dem Schneiden von Gurten oder Kleidung. Im Notfall können sich Verletzte entweder selber aus der misslichen Lage befreien oder von Ihren Ersthelfern schnell gerettet werden.
  • Rettungsscheren: Auch sie sollten in jedem Verbandskasten im Fahrzeug bereit liegen. Als Teil der Rettungsausstattung wäre der ideale Platz aber griffbereit im Fahrgastraum. Sie schneidet nicht nur Kleidung, sondern auch Leder und sogar Metall durch. So wird die Rettungsaktion erfolgreich.
  • Rettungsklemmen: Praktisch und nahezu unerlässlich im Rettungsdienst. Sie dienen als Klemme zum Fixieren von Infusionen oder können ein praktischer Haken sein für Rettungsinstrumente, die griffbereit beiseite gehangen werden müssen.


Bei Horn-Medical erhalten Sie jede Notfallausrüstung, die in den unterschiedlichen Situationen benötigt wird. Das können Notfalltaschen, Notfallrucksäcke, Erste-Hilfe Koffer oder Rettungsdecken sein.

FAQ

Welche Arten von Diagnostikleuchten gibt es?

Die Diagnostikleuchte gehört zur Grundausstattung jeden Arztes. Sie ist ein wichtiges Hilfsmittel zur eine zuverlässige Diagnostik und Behandlung seiner Patienten. Eine Diagnostikleuchte gehört zur Rubrik der Untersuchungsleuchten und arbeitet mit einer Batterie. Von Praxis bis Rettungsdienst, - die Diagnostikleuchte wird in vielen medizinischen Bereichen eingesetzt und stellt eine wichtige Grundlage für die Behandlung im Notfall dar. Der bekannteste und gleichzeitig wichtigste Test ist der Irisreflextest, für den allerdings nicht alle Diagnostikleuchten geeignet sind. Generell ist die Diagnostikleuchte aber auch zur Ausleuchtung von Körperöffnungen oder der Rachendiagnostik geeignet.

Welche Arten von Diagnostikleuchten gibt es?

  • Diagnostikleuchte Stirnlampe
  • Diagnostikleuchte mit Clip
  • Diagnostikleuchte in Stiftform
  • Diagnostikleuchte Lupenleuchte
  • Ophthalmoskop-Lampe
  • Dermatoskop-Lampe

Was ist der Pupillenreflex-Test?

Die menschliche Pupille verändert sich mit unterschiedlichem Lichteinfall. Geht eine Person aus dem hellen Tageslicht in einen dunklen Raum, dann passt sich das Auge der Umgebung an. Wenn es dunkler wird, weitet sich die Pupille und wenn viel Licht ins Auge trifft verkleinert sie sich. Dieser Reflex wird Pupillenreflex genannt, oder auch als Hell-/Dunkeladaption bezeichnet und vom Gehirn automatisch gesteuert. Dazu zieht sich die Muskulatur der Iris (Regenbogenhaut) zusammen, wodurch die relative Menge einfallenden Lichtes in das Auge angepasst werden kann.

rechtes auge mit blauer iris

Im Notfall kann der Rettungssanitäter oder Arzt an dem Test erkennen, ob der Patient bei Bewusstsein ist und sein Gehirn arbeitet. Gibt es zum Beispiel unterschiedlich reagierende Pupillen, dann kann das auf ein Ödem oder eine Blutung im Gehirn deuten.

Wofür steht IGeL?

Das sind individuelle Gesundheitsleistungen, die Patienten in der Arztpraxis in Anspruch nehmen können, aber dafür selbst bezahlen müssen. Eine Abrechnung über die gesetzlichen Krankenkassen ist nicht möglich. Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes der Bund der Krankenkassen e.V., -kurz MDS, steht hinter diesen Leistungen.

Umgangssprachlich werden die IGeL auch als Selbstzahlerleistungen bezeichnet. Allerdings wäre treffender der Begriff der Leistungen, die nicht zum festgeschriebenen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Denn die Kassen unternehmen unterschiedlich viele Leistungen und haben kein allgemeingültiges Leistungsverzeichnis.

Über die genaue Anzahl von IGeL sind in der Literatur unterschiedliche und kaum einheitliche Angaben zu finden. Ein paar Hundert werden es aber wohl sein. Der Arzt hat praktisch keine Grenzen, wenn er Leistungen anbietet, deren Wirkung nicht eindeutig nachgewiesen ist. Denn das ist einer der Grundvoraussetzungen für eine Leistungen, dass sie NICHT von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Deren Vorgaben sagen klar aus, dass die medizinischen Maßnahmen zur Vorsorgen, Früherkennung und Therapie von Krankheiten „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind und dabei das Maß des Notwendigen nicht überschreiten“.

Besonders häufig wurden im Jahr 2015 die folgenden Zusatzleistungen von Patienten in Anspruch genommen:

  • Ultraschalluntersuchungen und Untersuchungen zu Glaukom-Früherkennung
  • Medikamente, bzw. Heil- und Hilfsmittel in verschiedenen Sparten
  • zusätzliche Blutuntersuchungen und Laborleistungen
  • Zusätzliche Untersuchungen oder Tests zur Krebsfrüherkennung für Frauen
  • Untersuchungen oder Tests zur Ermittlung des PSA Wertes zur Früherkennung von Prostatakrebs
  • Kosmetische Leistungen in verschiedenen Bereichen

Was ist ein Kasack?

Das Kleidungsstück wird vorrangig von den Mitarbeitern in der Altenpflege und dem medizinischen Bereich allgemein getragen. Ursprünglich war der Kasack eine dreiviertellange Damenbluse mit einem überschnittenen V-Ausschnitt. Heute jedoch sind viele verschiedene Ausführungen und Farben erhältlich. Ähnlich einem Kittel hat der Kasack generell immer die Form eines geschlossenen kurzärmeligen Hemdes, ist hüfthoch, hat eine Brusttasche und zwei Seitentaschen auf Hüfthöhe. Es gibt aber auch ganz offene Kasacks, ärmellos, halb- oder langärmelig. Der Begriffsursprung ist weitgehend ungeklärt. Das Wort selbst stammt aber aus dem Französischen und bedeutet hier casaque: Reiserock.

Im Handel erhältlich sind die Kasacks in unterschiedlicher Materialzusammensetzung, aus reiner Baumwolle, mit Handytasche, mit farblich abgesetztem Revers, mit Druckknöpfen, mit Stehkragen, als Schlupfkasack, waschbar bei 95 Grad Celsius, mit Schlaufe für das Namensschild, mit diagonalem Ausschnitt, als Long Kasack, mit Elastik-Einsätzen, aus Stretch, in Übergroßen, mit Pique-Einsatz, mit Reverskragen und mit Reißverschluss.

Wie funktioniert ein Blutzuckermessgerät?

Die Messung des Blutzuckers erfolgt über das Blut. Dafür muss ein kleiner Tropfen auf einen Teststreifen aufgebracht werden, der dann wiederum in das Blutzuckermessgerät eingeführt wird. Die Teststreifen sind angepasst an die verschiedenen Hersteller in zahlreichen Ausführungen im Handel erhältlich. Über eine kleine Lanzette wird der Bluttropfen aus dem Finger entnommen. Dies kann vom Patienten selbst durchgeführt werden und ist nahezu komplett schmerzfrei. In Sekundenschnell nachdem der Teststreifen in das Blutzuckermessgerät eingeführt wurde, erhält man das Ergebnis.

Die herkömmliche Messung in einem Blutzuckermessgerät nennt man amperometrische Messung. Das Blut auf dem Teststreifen wird über ein von außen nicht sichtbares Feld über eine Kapillare eingesaugt. Die im Blut enthaltene Glukose reagiert dort mit einem Enzym und schließt den Kontakt zwischen verschiedenen Elektroden. Über eine vom Gerät definierte elektrische Spannung wird die Stromstärke über einen festgelegten Zeitverlauf gemessen. Genau daraus bestimmt das Blutzuckermessgerät dann den Zuckerwert im Blut.

ein schaubild mit den Folgeerkrankungen des Menschen, fünf arten von Folgeerkrankungen

Die Konzentration des Zuckers im Blut kann in zwei verschiedenen Einheiten angegeben werden:

  • mmol/l = Millimol pro Liter oder
  • mg/dl = Milligramm pro Deziliter

 

Die international am weitesten verbreitete Einheit ist allerdings das Millimol pro Liter. Nur in den USA wird einheitlich in Milligramm pro Deziliter gemessen.
Bei der Angabe Millimol pro Liter werden die Anzahl der Teilchen als Volumen im Blut gemessen. Bei der Angabe Milligramm pro Deziliter erhält man das Gewicht der gelösten Zuckerteilchen.

Die vom Patienten durchgeführte Blutzuckermessung muss kontinuierlich durchgeführt werden, um auf Schwankungen des Blutzuckers zu reagieren und Vorsorge zu treffen für eine gefährliche Unterzuckerung.

Mit Blutzucker ist der Glukoseanteil im Blut gemeint. Die Glucose ist ein wichtiger Energielieferant für das Nierenmark und die roten Blutkörperchen. Die anderen Zellen im menschlichen Körper gewinnen Ihre Energie aus dem Fettstoffwechsel. Daher, dass Glucose die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann, versorgt es das menschliche Gehirn mit Energie.

Die gefährliche Unterzuckerung kann zu einer Verminderung der Hirnleistung führen, Krampfanfälle auslösen und zu zittrigen Händen und Schweißausbrüchen führen. Bei einer stark ausgeprägten Form der Unterzuckerung droht ein Schock.

Die heutige Blutzuckermessung durch den Patienten selbst, ist dank moderner Instrumente und Equipment sehr erleichtert worden. Mittels einer Lanzettentrommel und einer Stechhilfe gelingt das auch sensiblen Menschen sehr leicht. Nur ein kleiner Pieks ist zu spüren, wenn man das Blut an der Fingerkuppe mittels des kleinen Sticks mit der Lanzette entnimmt.

Weitere Blutzuckermessmethoden sind:

  • Nicht-invasive Methode mit einem Breitband Laser im mittleren Infrarot-Bereich
  • Glukosebestimmung im Urin
  • In Entwicklung ist eine Methode zur Messung des Glukosegehaltes über den Speichel
  • Nanopartikel die wie eine Art Tattoo injiziert werden und bei Kontakt mit Glucose fluoreszieren
  • Die optische Spektralanalyse im gut durchbluteten Augenhintergrund mit einem implantierten Mikrosensor im Auge
  • Ein dauerhaft implantierter Mikrospektrometer funktioniert wie ein Sensor und meldet die Messergebnisse an einen Transponder

Warum wird das Blut in der Fingerkuppe abgenommen?

Die Zone der Fingerkuppe, auch Fingerbeere genannt, ist besonders gut durchblutet. Daher können auch rasche Blutzucker An- und Abstiege zeitnah gemessen werden. Es gibt aber auch Blutzuckermessgeräte, bei denen venöses oder arterielles Blut verwendet werden kann. Auch alternative Körperstellen, zum Beispiel der Handballen, der Unterarm oder der Daumenballen, können bei einigen Herstellern für die Messung verwendet werden. Allerdings gibt es dann hier kleine Abweichungen in den Messergebnisse zur kapillaren Messung.

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Frau mit dem linken Arm im Gips, diese schaut auf den Gips

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Weitere Infos zum Thema Diabetes und Blutzuckermessung finden Sie unter:

https://www.diabetes-ratgeber.net/Blutzucker/Blutzucker-Masseinheiten-27868.html


Mehr Hintergrundinfos zu den IGeL Leistungen finden Sie unter:

https://www.igel-monitor.de/ueber-igel/kurz-und-buendig.html

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