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Arbeitsschutzhandschuhe und PSA

Arbeitshandschuhe gehören zur persönlichen Schutzausrüstung und ihre Herstellung, Merkmale und Voraussetzungen sind, wie viele andere Dinge in Deutschland auch, durch verschiedene Normen geregelt. Schutzhandschuhe haben eine wichtige Aufgabe und schützen ihren Träger vor Verletzungen und Unfällen. Die Europäische Norm EN 420 legt die allgemeinen Anforderungen und Prüfverfahren fest.

Außerdem wird in der Norm festgelegt, dass die Arbeitsschutzhandschuhe mit zahlreichen Informationen gekennzeichnet sein müssen. Allerdings müssen nicht alle Arbeitsschutzhandschuhe die Norm erfüllen, um trotzdem eine Schutzfunktion zu haben. Allerdings sind für bestimmte Berufsgruppen oder Tätigkeiten die Arbeitsschutzhandschuhe der EN 420 mit ihren verschiedenen Unterkategorien vorgeschrieben.

Da besonders Menschen in gefährlichen Berufen auf die geprüfte Sicherheit ihrer Schutzausrüstung angewiesen sind, kommen hier vor allem die hochwertigen und gekennzeichneten Arbeitshandschuhe zum Einsatz. Schließlich schützen Arbeitshandschuhe nach der EN 420 nicht nur die Anwender selber, sondern auch die Menschen in Ihrer direkten Umgebung.
Was besagt die Europäische Norm EN 420?

Hier werden die allgemeinen Anforderungen kurz und bündig beschrieben. Sie dient als Einleitung für die ihr untergeordneten Kategorien der einzelnen Schutzgruppen und Eigenschaften. Grundsätzlich werden die Produkte nach den folgenden Kriterien getestet und eingeteilt:

  • Gestaltungsgrundsätze
  • Handschuhkonfektionierung
  • Widerstand des Handschuhmaterials gegen Wasserdurchdringung
  • Unschädlichkeit
  • Komfort
  • Leistungsvermögen
  • Vorzunehmende Kennzeichnung durch den Hersteller
  • Informationen, die der Hersteller liefern muss

  

EN 388:2016 Arbeitsschutzhandschuhe für mechanische Risiken

 

 

Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken werden in 4 Eigenschaften getestet. In mindestens einer der vier muss das Produkt die Leistungsstufe 1 erreichen. Insgesamt können die Prüfer pro Eigenschaft bis zu 4 Punkte vergeben, lediglich die Schnittfestigkeit kann 5 Punkte erhalten. Getestet werden:

  1. Abriebfestigkeit
  2. Schnittfestigkeit
  3. Weiterreißfestigkeit
  4. Durchstichfestigkeit
  5. Optional die Stoßfestigkeit

 

Allerdings werden hier die Arbeitsschutzhandschuhe unter Laborbedingungen getestet. Die realen Bedingungen am Arbeitsplatz können davon abweichen. Die gerade erst überarbeitete Version der Norm soll noch besser verdeutlichen, welcher Handschuh im direkten Vergleich für einen Anwender und den geplanten Einsatzzweck besser geeignet ist.
Zu den typischen Einsatzgebieten für Handschuhe der EN388 gehören Montagearbeiten, Wartungsarbeiten, Sortierarbeiten, Verladetätigkeiten und Produktionstätigkeiten.
Arbeitshandschuhe tragen ein Hammer-Piktogramm mit 4 Zahlen und 1 Buchstaben direkt unter dem Piktogramm. Die Zahlen von links nach rechts stehen für:

  • Ergebnis 1-4 für das Ergebnis der Prüfung auf Abriebfestigkeit
  • Ergebnis 1-5 für das Ergebnis der Prüfung auf Schnittfestigkeit
  • Ergebnis 1-4 für die erreichte Stufe der Weiterreißfestigkeit
  • Ergebnis 1-4 für das Ergebnis der Durchstichfestigkeit

 

Der Buchstabe an fünfter Stelle zeigt das Ergebnis der Schnittfestigkeitsprüfung nach DIN EN ISO 13997. Optional kann nach dem Buchstaben an der sechsten Position noch ein „P“ stehen. Es bedeutet, dass der Arbeitsschutzhandschuh den Test auf Stoß bestanden hat. Sollte sich ein „X“ in der Zahlen-/Buchstabenreihe befinden, dann wurde bei dem Arbeitshandschuh in dieser Kategorie an dessen Position das „X“ steht, kein Leistungstest durchgeführt. Die Stoßfestigkeit ist für Handschuhe im Bereich der Klick-Montage wichtig. Hier müssen die Arbeitsschutzhandschuhe auch einen leichten Stoß absorbieren können.

EN 374 Arbeitsschutzhandschuhe zum Schutz vor Chemikalien und Mikroorganismen

 

Gerade beim Umgang mit Chemikalien müssen sich die Träger auf den wirkungsvollen Schutz ihrer PSA= Persönlichen Schutzausrüstung, zu 100% verlassen können. Das gleiche gilt für den Umgang mit Mikroorganismen. In der ebenfalls erst kürzlich überarbeiteten Version EN 374-2016 werden alle geprüften Arbeitsschutzhandschuhe in Typ A, B oder C unterteilt. Insgesamt muss der Handschuh unter anderem 18 verschiedenen Chemikalien standhalten. Diese sind, jeweils mit ihrem Prüfbuchstaben:

(A) Methanol
(B) Aceton
(C) Acetronitrill
(D) Dichlormethan
(E) Kohlenstoffdisulfid
(F) Toluol
(G) Diethylamin
(H) Tetrahydrofuran
(I) Ethylacetat
(J) n-Heptan
(K) Natriumhydroxid 40%
(L) Schwefelsäure 96%
(M) Salpetersäure 65%
(N) Essigsäure 99%
(O) Ammoniakwasser 25%
(P) Wasserstoffperoxid 30%
(S) Flusssäure 40%
(T) Formaldehyd 37%

Die Schutzhandschuhe müssen nach einem von drei Typen gekennzeichnet werden:
(Begriffserklärung: Permeationsbeständigkeit bedeutet die Durchbruchzeit einer bestimmten Chemikalie. Man spricht hier auch von der Barriereleistung, die geprüft wird. )

  • Typ A bedeutet, dass der Arbeitshandschuh eine Permeationsbeständigkeit von mindestens 30 Minuten bei mindestens 6 der geprüften 18 Chemikalien aufweist.
  • Typ B bedeutet, dass der Arbeitshandschuh eine Permeationsbeständigkeit von mindestens 30 Minuten bei mindestens 3 der geprüften 18 Chemikalien aufweist.
  • Typ C bedeutet, dass der Arbeitshandschuh eine Permeationsbeständigkeit von mindestens 30 Minuten bei mindestens 1 der geprüften 18 Chemikalien aufweist.

 

Auf dem Prüflabel finden Anwender neben der ISO Angabe, den Typ und den/die Buchstaben der geprüften Chemikalien. Die meisten Arbeitsschutzhandschuhe, die im Umgang mit Chemikalien eingesetzt werden, sind die der Prüfklasse Typ A. Einwegschutzhandschuhe werden meistens den anderen beiden Klassen Typ B und Typ C zugeordnet. Hier ist allerdings der praktische Nutzen für den Anwender eher fraglich.

Die Norm soll ebenfalls dem besseren Vergleich von unterschiedlichen Produkten dienen. Allerdings ist es sehr wichtig, dass der persönliche Schutzbedarf für jeden Anwender im beruflichen Umfeld nach einer Gefährdungsbeurteilung ermittelt wird. Dabei werden die tatsächlichen Tätigkeiten ermittelt und eingeschätzt. Außerdem fließen die spezifischen Einsatzbedingungen in die Bewertung mit ein.

Arbeitsschutzhandschuhe die beständig gegen Mikroorganismen sind tragen das Piktogramm „Schutz vor bakteriologischer Kontamination“. Allerdings ist dieser Handschuh nicht automatisch auch ein Schutz gegen Chemikalien. Bei der Prüfung gegen lebende Mikroorganismen gehen die Prüfer auf die maximale Anzahl fehlerhafter, also undichter, Handschuhe innerhalb einer Charge des Herstellers ein. Die AGL= annehmbare Qualitätsgrenzlage gibt in Prozent an, wie viele Arbeitsschutzhandschuhe undicht sind. Dabei muss ein Handschuh mit dem Prüfsiegel: „beständig gegen Mikroorganismen“ mindestens das Niveau 2 von insgesamt 3 erhalten. Das bedeutet konkret:

  • Niveau 1: mehr als 4% undichte Schutzhandschuhe in der Charge eines Herstellers
  • Niveau 2: mehr als 1,5% und weniger als 4% undichte Schutzhandschuhe in der Charge eines Herstellers
  • Niveau 3: Mehr als 0,65% und weniger als 1,5% undichte Schutzhandschuhe in der Charge eines Herstellers

 

Auch hier werden die Handschuhe unter Laborbedingungen getestet. Für den Einsatz im Umgang mit Chemikalien ist es daher wichtig, dass vorher Trageversuche stattfinden. Grundsätzlich sind die in dieser Norm ermittelten Testergebnisse Durchschnittswerte. Die Handschuhe haben in der Regel eine lange Lebensdauer, wenn Sie nicht beschädigt, falsch oder stärker als angegeben benutzt werden.

Arbeitsschutzhandschuhe gegen thermische Risiken EN 407

 

 

In der EN 407 werden die Prüfungskriterien festgelegt, nach denen Handschuhe geprüft werden, die das Siegel tragen sollen und ihren Anwender gegen thermische Risiken schützt. Zu den Risiken gehören mit jeweils 1-4 Punkten bewerteten Punkte:

Brennverhalten, als erste Nummer der Zahlenreihe

Hier wird die Zeit gemessen, die das Material des Handschuhs braucht, bis es aufhört zu glühen, nachdem es für 15 Sekunden einer Gasflamme ausgesetzt wurde. Wird der Arbeitsschutzhandschuh benötigt, um mit offenen Feuer zu arbeiten, dann muss er in dieser Prüfkategorie mindestens die Ziffer 3 erreicht haben.

Kontaktwärme, als zweite Nummer der Zahlenreihe

Der Handschuh muss hier Temperaturen von 100 bis 500 Grad Celsius aushalten und das 15 Sekunden lang. Dabei darf sich die Temperatur der Innenseite nicht um mehr als 10 Grad Celsius erwärmen. Bei der erreichten Ziffer 4 als Prüfergebnis kann der Arbeitsschutzhandschuh bis 500 Grad aushalten.

Konvektive Hitze, als dritte Nummer der Zahlenreihe

Die allmählich durchdringende Wärme wird auch als konvektive Hitze bezeichnet und gibt hier an, wie lange die Wärme braucht, bis sie das Handschuhmaterial durchdrungen hat und die Temperatur um 24 Grad steigt. Für Arbeiten mit offenem Feuer wird in dieser Prüfkategorie die Ziffer 4 benötigt.

Strahlungswärme, als vierte Nummer der Zahlenreihe

Hier setzt man den Handschuh der Strahlungswärme aus und misst die Zeit bis diese Menge an Wärme in den Handschuh eingedrungen ist. Bei der Leistungsstufe 4 kann der Handschuh mindestens 150 S Sekunden lang vor der Wärmestrahlung schützen.

Belastung der kleine Spritzer geschmolzenen Metalls, als fünfte Nummer der Zahlenreihe

Die Temperatur zwischen Haut und Handschuhmaterial darf sich maximal um 40 Grad Celsius erhöhen, wenn man Tropfen von geschmolzenem Material ins Spiel bringt. Diese maximale Anzahl gibt das Prüfergebnis vor. Bei der erreichten Leistungsstufe 4 bedeutet dies, dass der Handschuh 35 Tropfen aushält.

Belastung durch große Mengen flüssigen Metalls, als letzte Nummer der Zahlenreihe

Diese Prüfung wird mit einer künstlichen Haut aus PVC durchgeführt, die auf der Innenseite des Handschuhmaterials befestigt wurde. Geprüft wird, wie viel Gramm geschmolzenes Eisen erforderlich ist, um diese künstliche Haut zu beschädigen. Bei der höchsten Leistungsstufe 4 sind 200 Gramm flüssigen Metalls dafür notwendig.

Generell gilt, desto höher die Ziffer, desto besser ist das erreichte Prüfungsergebnis.

Arbeitsschutzhandschuhe für Schweißer, nach der EN 12477
Besonders beim Schweißen müssen die Hände des Arbeiters vor den glühend heißen Funken geschützt werden. Daher werden hier ganz besondere Prüfregeln angewendet und am Ende jede Ausführung von Arbeitsschutzhandschuhen für Schweißer in zwei Ausführungen, A und B, eingeteilt. Alle Produkte werden in allen Kriterien geprüft und müssen je nach Ausführung dort die jeweiligen Mindestanforderungen erreichen. Der Buchstabe A oder B steht nach der DIN Norm EN 12477-X. Der Typ A ist die höherwertige Ausführung der beiden Klassen. Die folgenden Prüfkategorien müssen die Produkte absolvieren:

  • Abriebfestigkeit nach der CE-Norm EN 388
  • Fallschnittbeständigkeit nach der CE-Norm EN 388
  • Weiterreißfestigkeit nach der CE-Norm EN 388
  • Einstichbeständigkeit nach der CE-Norm EN 388
  • Brennverhalten nach der CE-Norm EN 407
  • Kontaktwärmebeständigkeit nach der CE-Norm EN 407
  • Konvektionswärmebeständigkeit nach der CE-Norm EN 407
  • Beständigkeit gegen kleine Spritzer geschmolzenen Metalls nach der CE-Norm EN 407
  • Fingerfertigkeit nach der CE-Norm EN 420

 

Generell kann man sagen, dass die Arbeitsschutzhandschuhe für Schweißer so aufgebaut sein müssen, dass Hand und Handgelenk des Trägers bei Schweiß- und ähnlichen Arbeiten schützt. Handschuhe des Typ B werden bevorzugt beim TIG-Schweißen eingesetzt, da Sie mehr Bewegungsfreiheit bieten. Schwere Schweißarbeiten sollten aber immer mit Arbeitsschutzhandschuhe der Klasse A durchgeführt werden. Schweißer Handschuhe müssen aber immer mit einem der beiden Typen klar gekennzeichnet sein.

Arbeitsschutzhandschuhe gegen Kälte nach EN 511

Auch bei Arbeiten mit Kälte oder in sehr kalten Räumen müssen die Hände geschützt werden. Berücksichtigt werden muss auch die Umgebungstemperatur sowie die Umweltbedingung berücksichtigt werden. Der Handschuh wird nass und kann dadurch seine isolierenden Eigenschaften verlieren. Auch ist wichtig, dass der Arbeitsschutzhandschuh unter diesen Umständen flexibel bleibt und eine Handermüdung verhindert wird. Die Arbeitsschutzhandschuhe werden daher nach der Din Norm EN 511 in drei unterschiedlichen Kategorien geprüft. Dazu gehören:

Konvektive Kälte

  • Beschreibt die durchdringende Kälte

 

Kontaktkälte

  • Bei direkter Berührung mit kalten Gegenständen

 

Wasserdichtheit

  • Freiwillige Prüfungskategorie bei der der Handschuh eine 1 erhält, wenn er nach 30 Minuten kein Wasser durchgelassen hat.

 

Bei den ersten beiden Kategorien können maximal 4 Punkte erreicht werden. In der letzten Kategorie, der Wasserdichtheit ist entweder die 0 oder die 1 zu erreichen. Alle drei Zahlen stehen in einer Reihe nach dem Piktogramm.

Arbeitsschutzhandschuhe für den medizinischen Bereich und den einmaligen Gebrauch nach EN 455

Diese Prüfnorm ist in vier Teile unterteilt:

EN 455-1: Anforderungen und Prüfung auf Dichtigkeit von medizinischen Arbeitsschutzhandschuhen zum einmaligen Gebrauch. Man spricht auch von den Anforderungen und Prüfung auf Dichtheit und Freiheit von Löchern. Mittels einer Wasserundurchlässigkeitsprüfmethode wird der AQL = Accepted Quality Level, also das akzeptierte Qualitätsniveau, festgelegt. Diese Maßzahl gibt eine statistische Zahl an, die bei einer Stichprobe aus einer bestimmten Teilmenge der Gesamtmenge getestet wird. Aus dem Resultat wird dann ein Rückschluss für die Qualität der Gesamtmenge gezogen. Für Operationshandschuhe oder Untersuchungshandschuhe muss nach der Norm EN 455 ein AQL von 1,5 erreicht werden.

EN 455-2: Schutz vor Kontamination für Patient und Anwender nach physikalischen Eigenschaften. Hier werden Anforderungen und Mindestmaß sowie Größen fest, die die unterschiedlichen Handschuhmaterialien auf Reißfestigkeit testen.

EN 455-3: Anforderungen für die biologische Sicherheit von medizinischen Arbeitsschutzhandschuhen für den einmaligen Gebrauch. Im Einzelnen die Anforderungen für die Kennzeichnung der Verpackung und die Bereitstellung von Informationen über die angewendeten Prüfmethoden. Außerdem eine Zusammenfassung von immunologischen Methoden zur Bestimmung von löslichen Proteinen und Allergenen. Die Biokompatibilität schreibt unter anderem vor, dass Arbeitsschutzhandschuhe mit Latex als solche gekennzeichnet werden müssen. Außerdem muss die Herstellung in Bezug auf Chemikalien, Puder, Endotoxine und herauslösbare Proteine Aufschluss geben. Auch puderfreie Arbeitsschutzhandschuhe müssen speziell gekennzeichnet sein.

EN 455-4: Prüfung der Haltbarkeitsdauer von Arbeitsschutzhandschuhen für den medizinischen Bereichen. Die kleinste Verpackungseinheit eines medizinischen Arbeitsschutzhandschuh muss mit einer Haltbarkeit versehen sein. Auch müssen Lagerungsanweisungen durch den Hersteller zur Verfügung gestellt werden. Hier kann es sich zum Beispiel um den Hinweis: „Trocken lagern“ handeln. Weiterhin verpflichtet dieser Teil der Norm die Hersteller von medizinischen Arbeitsschutzhandschuhen zur Durchführung von Echtzeitstudien für die Haltbarkeit ihrer angebotenen Handschuhe durchführen.

Optimaler Schutz im medizinischen Umfeld ist wesentlicher Bestandteil der Risikoanalyse in jedem Krankenhaus, Pflegeheim oder sonstigen medizinischen Räumen und Situationen. Medizinische Untersuchungshandschuhe sollen Anwender und Patient vor Kontamination schützen und gelten als Medizinprodukt. Daher müssen sie verschiedene Qualitätsanforderungen erfüllen, dazu gehört auch die Medizinproduktrichtlinie MDD. Sie gilt als wichtigste Regelung im Europäischen Raum zur Sicherheit von Medizinprodukten und wird international auch als MDD bezeichnet.

Arbeitsschutzhandschuhe können aus verschiedenen Materialien bestehen
Handschuhmaterialien können sehr vielfältig sein. So stehen für die Produktion von genormten Arbeitsschutzhandschuhen folgende Materialien zur Verfügung:

Leder: Es ist widerstandsfähig und besonders robust und besitzt eine hohe Reißfestigkeit. Daneben sind Handschuhe aus Leder atmungsaktiv und haben auch nass eine sehr hohe Griffigkeit. Sie sind beständig gegen Wärme und für schwere Arbeiten geeignet. Als Naturprodukt bieten sie außerdem einen guten Schutz vor mechanischen Belastungen.
Die folgenden Arbeitsschutzhandschuhe aus Leder sind verfügbar:

  1. Nappaleder-Handschuhe
    Nappaleder ist ein vollwertiges Leder mit einer weichen Oberfläche. Es besteht aus der Haut mehrere Tiere und wird mit der Nabenseite nach außen verarbeitet. Auch wenn der Verwender mit dem Begriff Nappa ein besonders weiches Leder und eine hohe Qualität verbindet, ist der Name nicht geschützt und daher muss darauf geachtet werden, dass es sich auch wirklich um echtes Leder handelt.
  2. Spaltleder-Handschuhe
    Dickeres Leder wird häufig in mehrere dünne Schichten gespaltet. Die so gewonnenen Schichten werden auch Narbenspalt genannt. Er ist besonders wertvoll, denn das Fasergefüge ist in den oberen Hautschichten wesentlich dicker und dadurch reißfester.
  3. Vollleder-Handschuhe oder Lederhandschuhe
    Um Verbraucher vor irreführenden Angaben im Handel zu schützen, gibt es für den Begriff „Leder“ strenge Regelungen. Ledertypische Begriffe sind Echtleder, Nubukleder und Nappaleder. Arbeitsschutzhandschuhe aus echtem Leder sind mit dem typischen Lederprodukt Siegel gekennzeichnet.
  4. Narbenleder-Handschuhe
    Narbenleder ist ein Leder, bei dem die Narbenseite noch nicht vollständig entfernt wurde. Dazu zählen Glattleder, geprägtes Leder und Leder mit korrigierter Narbe.
  5. Kernspaltleder-Handschuhe
    Bei schweren Häuten kann auch ein Kernspaltleder anfallen. Diese Schicht fällt meistens bei den besonders dicken Häuten der Rinder an. Diese Tiere können Häute mit einer Dicke von bis zu 5-10 Millimeter liefern. Hochwertiger ist aber das Narbenspaltleder.
  6. Polsterleder-Handschuhe
    Vollleder-Handschuhe mit einer Polsterung für besondere Einsatzwecke und zusätzlichen Schutz der Anwender.

Weitere Materialien für Arbeitsschutzhandschuhe

Arbeitsschutzhandschuhe aus Polyurethan sind sehr flexibel und elastisch. Sie bieten eine gute Abriebfestigkeit, eine feine Beschichtung, einen sehr guten Feuchtigkeitstransport und sind beständig gegen Öl. Sie eignen sich für feine Arbeiten und alle Arbeiten, wo ein besonderes Feingefühl notwendig ist. PU ist die Abkürzung der Kunststoffe oder Kunstharze, die in diesen Arbeitshandschuhen Verwendung finden. Normalerweise sind die Innenflächen und die Fingerkuppen mit PU beschichtet. Die Beschichtung sorgt für die Erfüllung der hohen Anforderungen aus der Feinmechanik und bietet doch höchsten Komfort. Besonders bei Arbeiten mit alkoholfreiem Benzin, Ölen und Fetten schützen die PU-Mikrohandschuhe und gewährleisten ein optimales Tastempfinden.

Nitril Arbeitsschutzhandschuhe sind bekannt für eine robuste Beschichtung und werden vor allem in medizinischen Bereichen eingesetzt. Medizinische Untersuchungshandschuhe bestehen oftmals aus Nitril Kautschuk und können keine Allergien auslösen. Damit sind die den Latexhandschuhen überlegen. Die Beschichtung bei den Schutzhandschuhen ist besonders beständig gegen Chemikalien. Die häufigste Anwendung findet Nitril in medizinischen Einmalhandschuhen, aber auch in der Lebensmittelbranche oder dem Friseurhandwerk kommen sie zum Einsatz. Sie sind für alle mittleren bis schweren Arbeiten geeignet und bieten zudem einen guten Trocken- und Ölgriff sowie eine sehr gute Abrieb-und Schnittfestigkeit.

Latex wird ebenfalls in vielen Einmalhandschuhen verwendet und ist besonders flexibel und elastisch. Die Latexhandschuhe sind für hohe mechanische Belastungen geeignet und wasserfest. Sie bieten zudem einen guten Nassgriff und eine gute Reiß- und Biegefestigkeit. Allerdings können Latex Schutzhandschuhe durch die freiwerdenden Proteine zu Allergien bei ihren Anwendern führen.

Auch Nitrilschaum wird als Material für Arbeitsschutzhandschuhe verwendet. Die leicht aufgeraute Beschichtung bietet eine hohe Atmungsaktivität und eine gute Griffsicherheit. Die leichte Vibrationsdämmung sowie die geringe Handermüdung sorgen für spürbare Vorteile gegenüber anderen Arbeitsschutzhandschuhen. Das Material ist ideal für feinfühlige aber auch schwierige Arbeiten, bei denen ein sehr gutes Tastgefühl benötigt wird.

Vinylschaum macht Schutzhandschuhe im Montagebereich besonders sicher. Die gute Griffsicherheit, die gute Abriebfestigkeit und der gute Trockengriff sind hier ideal. Außerdem bieten Schutzhandschuhe mit Vinylschaum Beschichtung eine hohe Atmungsaktivität und ebenfalls eine leichte Vibrationsdämpfung.

Butyl-Schutzhandschuhe bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten und zeichnen sich durch beine hohe Elastizität auch bei tiefen Temperaturen aus. Sie werden vor allem in der Landwirtschaft, der chemischen Industrie oder beim Umgang mit Lacken, Farben oder Klebstoffen eingesetzt. Sie sind gasdicht und beständig gegen Säuren und Basen.

PVC in Arbeitsschutzhandschuhen sorgt für perfekten Nässeschutz und einer hohen Abriebfestigkeit. Gerade beim Umgang mit Ölen und Fetten ist PVC bestens geeignet, denn es hat eine hohe Beständigkeit gegen Öle und Schmierfette. Außerdem ist es unter kalten Bedingungen einsetzbar, da das Material sehr flexibel bleibt.

Die patentierte Kunstfaser Kevlar aus dem Hause Dupont wird ebenfalls für die Herstellung von Arbeitsschutzhandschuhen verwendet. Sie ist besonders flammhemmend, bietet eine hohe Schnittfestigkeit und eine sehr hohe Zugfestigkeit. (5 mal höher als Stahl!) Außerdem bietet sie eine hohe Temperaturbeständigkeit und ist nicht schmelzend. Auch bei extremen Temperaturen wird die Wärme nicht auf die Haut geleitet.

Neoprenhandschuhe schützen vor diversen Säuren und werden aus Naturkautschuk gewonnen. Sie verfügen über eine ausgesprochen hohe Elastizität und sind sehr anpassungsfähig.

Arbeitsschutzhandschuhe für vielfältige Anwendungen erhältlich

Die folgenden Arbeitsschutzhandschuhe sind im Handel erhältlich und bieten damit ein reichhaltiges Sortiment, um sich vor möglichen Gefahren im Arbeitsumfeld zu schützen. Als Teil der gesetzlich vorgeschriebenen PSA, -persönlichen Schutzausrüstung, ist ihr Tragen in vielen Berufen und bei zahlreichen Tätigkeiten, gesetzlich vorgeschrieben.

  • Baumwollhandschuhe
  • Chemieschutzhandschuhe
  • Fluor Elastomer Chemiehandschuhe
  • Einweghandschuhe
  • ESD-Handschuhe zum Schutz vor Elektrostatischer Entladung (ESD)
  • Carbon-Handschuhe
  • Feuerwehrhandschuhe
  • Mechaniker Handschuhe
  • Montagehandschuhe
  • Säureschutzhandschuhe
  • Mehrweghandschuhe
  • Nylonhandschuhe
  • Schweißer Handschuhe
  • Operationshandschuhe
  • Schnittschutzhandschuhe
  • Strickhandschuhe
  • Vinylhandschuhe
  • Winterhandschuhe
  • Chloroprenehandschuhe (Säureschutz)
  • Hitzeschutzhandschuhe
  • Haushaltshandschuhe
  • Stechschutzhandschuhe
  • Untersuchungshandschuhe
  • Antirutschhandschuhe
  • Spezialhandschuhe, elektrisch isolierend
  • Nadelschutzhandschuhe
  • Bauarbeiterhandschuhe
  • Trikot-Handschuhe
  • Uhrmacher Handschuhe
  • Frottee-Handschuhe
  • Kettenhandschuhe
  • Operationshandschuhe
  • Unterziehhandschuhe
  • Kälteschutzhandschuhe

 

Einteilung der Arbeitsschutzhandschuhe nach Einsatzgebiet oder Eigenschaften

Griffsicherheit für Lagerarbeiten, Montage und Industrie
Schnitt- & Stichschutz für Glasindustrie, Stahl- und Blechverarbeitung sowie Fleischbetriebe
Ledermaterial für Montage, Transport und Handwerk
Chemikalienschutz für Chemie- und Pharmaindustrie, Lackierbetriebe
Hitze- und Kälteschutz für Bäckereien, Kühlhäusern und Gießereien
Mechanischer Schutz für Produktion, Land- und Forstwirtschaft
Produktschutz für empfindliche Werkteile
Einmalhandschuhe in Medizin, Kosmetik, Chemie, Lackiererei
Nässeschutz und Nassgriff beim Arbeiten mit Wasser
Fett- und Ölschutz
Tragekomfort, Feingefühl, Atmungsaktivität und Handermüdung

Arbeitshandschuhe gehören zur persönlichen Schutzausrüstung und ihre Herstellung, Merkmale und Voraussetzungen sind, wie viele andere Dinge in Deutschland auch, durch verschiedene Normen geregelt.... mehr erfahren »
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Arbeitsschutzhandschuhe und PSA

Arbeitshandschuhe gehören zur persönlichen Schutzausrüstung und ihre Herstellung, Merkmale und Voraussetzungen sind, wie viele andere Dinge in Deutschland auch, durch verschiedene Normen geregelt. Schutzhandschuhe haben eine wichtige Aufgabe und schützen ihren Träger vor Verletzungen und Unfällen. Die Europäische Norm EN 420 legt die allgemeinen Anforderungen und Prüfverfahren fest.

Außerdem wird in der Norm festgelegt, dass die Arbeitsschutzhandschuhe mit zahlreichen Informationen gekennzeichnet sein müssen. Allerdings müssen nicht alle Arbeitsschutzhandschuhe die Norm erfüllen, um trotzdem eine Schutzfunktion zu haben. Allerdings sind für bestimmte Berufsgruppen oder Tätigkeiten die Arbeitsschutzhandschuhe der EN 420 mit ihren verschiedenen Unterkategorien vorgeschrieben.

Da besonders Menschen in gefährlichen Berufen auf die geprüfte Sicherheit ihrer Schutzausrüstung angewiesen sind, kommen hier vor allem die hochwertigen und gekennzeichneten Arbeitshandschuhe zum Einsatz. Schließlich schützen Arbeitshandschuhe nach der EN 420 nicht nur die Anwender selber, sondern auch die Menschen in Ihrer direkten Umgebung.
Was besagt die Europäische Norm EN 420?

Hier werden die allgemeinen Anforderungen kurz und bündig beschrieben. Sie dient als Einleitung für die ihr untergeordneten Kategorien der einzelnen Schutzgruppen und Eigenschaften. Grundsätzlich werden die Produkte nach den folgenden Kriterien getestet und eingeteilt:

  • Gestaltungsgrundsätze
  • Handschuhkonfektionierung
  • Widerstand des Handschuhmaterials gegen Wasserdurchdringung
  • Unschädlichkeit
  • Komfort
  • Leistungsvermögen
  • Vorzunehmende Kennzeichnung durch den Hersteller
  • Informationen, die der Hersteller liefern muss

  

EN 388:2016 Arbeitsschutzhandschuhe für mechanische Risiken

 

 

Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken werden in 4 Eigenschaften getestet. In mindestens einer der vier muss das Produkt die Leistungsstufe 1 erreichen. Insgesamt können die Prüfer pro Eigenschaft bis zu 4 Punkte vergeben, lediglich die Schnittfestigkeit kann 5 Punkte erhalten. Getestet werden:

  1. Abriebfestigkeit
  2. Schnittfestigkeit
  3. Weiterreißfestigkeit
  4. Durchstichfestigkeit
  5. Optional die Stoßfestigkeit

 

Allerdings werden hier die Arbeitsschutzhandschuhe unter Laborbedingungen getestet. Die realen Bedingungen am Arbeitsplatz können davon abweichen. Die gerade erst überarbeitete Version der Norm soll noch besser verdeutlichen, welcher Handschuh im direkten Vergleich für einen Anwender und den geplanten Einsatzzweck besser geeignet ist.
Zu den typischen Einsatzgebieten für Handschuhe der EN388 gehören Montagearbeiten, Wartungsarbeiten, Sortierarbeiten, Verladetätigkeiten und Produktionstätigkeiten.
Arbeitshandschuhe tragen ein Hammer-Piktogramm mit 4 Zahlen und 1 Buchstaben direkt unter dem Piktogramm. Die Zahlen von links nach rechts stehen für:

  • Ergebnis 1-4 für das Ergebnis der Prüfung auf Abriebfestigkeit
  • Ergebnis 1-5 für das Ergebnis der Prüfung auf Schnittfestigkeit
  • Ergebnis 1-4 für die erreichte Stufe der Weiterreißfestigkeit
  • Ergebnis 1-4 für das Ergebnis der Durchstichfestigkeit

 

Der Buchstabe an fünfter Stelle zeigt das Ergebnis der Schnittfestigkeitsprüfung nach DIN EN ISO 13997. Optional kann nach dem Buchstaben an der sechsten Position noch ein „P“ stehen. Es bedeutet, dass der Arbeitsschutzhandschuh den Test auf Stoß bestanden hat. Sollte sich ein „X“ in der Zahlen-/Buchstabenreihe befinden, dann wurde bei dem Arbeitshandschuh in dieser Kategorie an dessen Position das „X“ steht, kein Leistungstest durchgeführt. Die Stoßfestigkeit ist für Handschuhe im Bereich der Klick-Montage wichtig. Hier müssen die Arbeitsschutzhandschuhe auch einen leichten Stoß absorbieren können.

EN 374 Arbeitsschutzhandschuhe zum Schutz vor Chemikalien und Mikroorganismen

 

Gerade beim Umgang mit Chemikalien müssen sich die Träger auf den wirkungsvollen Schutz ihrer PSA= Persönlichen Schutzausrüstung, zu 100% verlassen können. Das gleiche gilt für den Umgang mit Mikroorganismen. In der ebenfalls erst kürzlich überarbeiteten Version EN 374-2016 werden alle geprüften Arbeitsschutzhandschuhe in Typ A, B oder C unterteilt. Insgesamt muss der Handschuh unter anderem 18 verschiedenen Chemikalien standhalten. Diese sind, jeweils mit ihrem Prüfbuchstaben:

(A) Methanol
(B) Aceton
(C) Acetronitrill
(D) Dichlormethan
(E) Kohlenstoffdisulfid
(F) Toluol
(G) Diethylamin
(H) Tetrahydrofuran
(I) Ethylacetat
(J) n-Heptan
(K) Natriumhydroxid 40%
(L) Schwefelsäure 96%
(M) Salpetersäure 65%
(N) Essigsäure 99%
(O) Ammoniakwasser 25%
(P) Wasserstoffperoxid 30%
(S) Flusssäure 40%
(T) Formaldehyd 37%

Die Schutzhandschuhe müssen nach einem von drei Typen gekennzeichnet werden:
(Begriffserklärung: Permeationsbeständigkeit bedeutet die Durchbruchzeit einer bestimmten Chemikalie. Man spricht hier auch von der Barriereleistung, die geprüft wird. )

  • Typ A bedeutet, dass der Arbeitshandschuh eine Permeationsbeständigkeit von mindestens 30 Minuten bei mindestens 6 der geprüften 18 Chemikalien aufweist.
  • Typ B bedeutet, dass der Arbeitshandschuh eine Permeationsbeständigkeit von mindestens 30 Minuten bei mindestens 3 der geprüften 18 Chemikalien aufweist.
  • Typ C bedeutet, dass der Arbeitshandschuh eine Permeationsbeständigkeit von mindestens 30 Minuten bei mindestens 1 der geprüften 18 Chemikalien aufweist.

 

Auf dem Prüflabel finden Anwender neben der ISO Angabe, den Typ und den/die Buchstaben der geprüften Chemikalien. Die meisten Arbeitsschutzhandschuhe, die im Umgang mit Chemikalien eingesetzt werden, sind die der Prüfklasse Typ A. Einwegschutzhandschuhe werden meistens den anderen beiden Klassen Typ B und Typ C zugeordnet. Hier ist allerdings der praktische Nutzen für den Anwender eher fraglich.

Die Norm soll ebenfalls dem besseren Vergleich von unterschiedlichen Produkten dienen. Allerdings ist es sehr wichtig, dass der persönliche Schutzbedarf für jeden Anwender im beruflichen Umfeld nach einer Gefährdungsbeurteilung ermittelt wird. Dabei werden die tatsächlichen Tätigkeiten ermittelt und eingeschätzt. Außerdem fließen die spezifischen Einsatzbedingungen in die Bewertung mit ein.

Arbeitsschutzhandschuhe die beständig gegen Mikroorganismen sind tragen das Piktogramm „Schutz vor bakteriologischer Kontamination“. Allerdings ist dieser Handschuh nicht automatisch auch ein Schutz gegen Chemikalien. Bei der Prüfung gegen lebende Mikroorganismen gehen die Prüfer auf die maximale Anzahl fehlerhafter, also undichter, Handschuhe innerhalb einer Charge des Herstellers ein. Die AGL= annehmbare Qualitätsgrenzlage gibt in Prozent an, wie viele Arbeitsschutzhandschuhe undicht sind. Dabei muss ein Handschuh mit dem Prüfsiegel: „beständig gegen Mikroorganismen“ mindestens das Niveau 2 von insgesamt 3 erhalten. Das bedeutet konkret:

  • Niveau 1: mehr als 4% undichte Schutzhandschuhe in der Charge eines Herstellers
  • Niveau 2: mehr als 1,5% und weniger als 4% undichte Schutzhandschuhe in der Charge eines Herstellers
  • Niveau 3: Mehr als 0,65% und weniger als 1,5% undichte Schutzhandschuhe in der Charge eines Herstellers

 

Auch hier werden die Handschuhe unter Laborbedingungen getestet. Für den Einsatz im Umgang mit Chemikalien ist es daher wichtig, dass vorher Trageversuche stattfinden. Grundsätzlich sind die in dieser Norm ermittelten Testergebnisse Durchschnittswerte. Die Handschuhe haben in der Regel eine lange Lebensdauer, wenn Sie nicht beschädigt, falsch oder stärker als angegeben benutzt werden.

Arbeitsschutzhandschuhe gegen thermische Risiken EN 407

 

 

In der EN 407 werden die Prüfungskriterien festgelegt, nach denen Handschuhe geprüft werden, die das Siegel tragen sollen und ihren Anwender gegen thermische Risiken schützt. Zu den Risiken gehören mit jeweils 1-4 Punkten bewerteten Punkte:

Brennverhalten, als erste Nummer der Zahlenreihe

Hier wird die Zeit gemessen, die das Material des Handschuhs braucht, bis es aufhört zu glühen, nachdem es für 15 Sekunden einer Gasflamme ausgesetzt wurde. Wird der Arbeitsschutzhandschuh benötigt, um mit offenen Feuer zu arbeiten, dann muss er in dieser Prüfkategorie mindestens die Ziffer 3 erreicht haben.

Kontaktwärme, als zweite Nummer der Zahlenreihe

Der Handschuh muss hier Temperaturen von 100 bis 500 Grad Celsius aushalten und das 15 Sekunden lang. Dabei darf sich die Temperatur der Innenseite nicht um mehr als 10 Grad Celsius erwärmen. Bei der erreichten Ziffer 4 als Prüfergebnis kann der Arbeitsschutzhandschuh bis 500 Grad aushalten.

Konvektive Hitze, als dritte Nummer der Zahlenreihe

Die allmählich durchdringende Wärme wird auch als konvektive Hitze bezeichnet und gibt hier an, wie lange die Wärme braucht, bis sie das Handschuhmaterial durchdrungen hat und die Temperatur um 24 Grad steigt. Für Arbeiten mit offenem Feuer wird in dieser Prüfkategorie die Ziffer 4 benötigt.

Strahlungswärme, als vierte Nummer der Zahlenreihe

Hier setzt man den Handschuh der Strahlungswärme aus und misst die Zeit bis diese Menge an Wärme in den Handschuh eingedrungen ist. Bei der Leistungsstufe 4 kann der Handschuh mindestens 150 S Sekunden lang vor der Wärmestrahlung schützen.

Belastung der kleine Spritzer geschmolzenen Metalls, als fünfte Nummer der Zahlenreihe

Die Temperatur zwischen Haut und Handschuhmaterial darf sich maximal um 40 Grad Celsius erhöhen, wenn man Tropfen von geschmolzenem Material ins Spiel bringt. Diese maximale Anzahl gibt das Prüfergebnis vor. Bei der erreichten Leistungsstufe 4 bedeutet dies, dass der Handschuh 35 Tropfen aushält.

Belastung durch große Mengen flüssigen Metalls, als letzte Nummer der Zahlenreihe

Diese Prüfung wird mit einer künstlichen Haut aus PVC durchgeführt, die auf der Innenseite des Handschuhmaterials befestigt wurde. Geprüft wird, wie viel Gramm geschmolzenes Eisen erforderlich ist, um diese künstliche Haut zu beschädigen. Bei der höchsten Leistungsstufe 4 sind 200 Gramm flüssigen Metalls dafür notwendig.

Generell gilt, desto höher die Ziffer, desto besser ist das erreichte Prüfungsergebnis.

Arbeitsschutzhandschuhe für Schweißer, nach der EN 12477
Besonders beim Schweißen müssen die Hände des Arbeiters vor den glühend heißen Funken geschützt werden. Daher werden hier ganz besondere Prüfregeln angewendet und am Ende jede Ausführung von Arbeitsschutzhandschuhen für Schweißer in zwei Ausführungen, A und B, eingeteilt. Alle Produkte werden in allen Kriterien geprüft und müssen je nach Ausführung dort die jeweiligen Mindestanforderungen erreichen. Der Buchstabe A oder B steht nach der DIN Norm EN 12477-X. Der Typ A ist die höherwertige Ausführung der beiden Klassen. Die folgenden Prüfkategorien müssen die Produkte absolvieren:

  • Abriebfestigkeit nach der CE-Norm EN 388
  • Fallschnittbeständigkeit nach der CE-Norm EN 388
  • Weiterreißfestigkeit nach der CE-Norm EN 388
  • Einstichbeständigkeit nach der CE-Norm EN 388
  • Brennverhalten nach der CE-Norm EN 407
  • Kontaktwärmebeständigkeit nach der CE-Norm EN 407
  • Konvektionswärmebeständigkeit nach der CE-Norm EN 407
  • Beständigkeit gegen kleine Spritzer geschmolzenen Metalls nach der CE-Norm EN 407
  • Fingerfertigkeit nach der CE-Norm EN 420

 

Generell kann man sagen, dass die Arbeitsschutzhandschuhe für Schweißer so aufgebaut sein müssen, dass Hand und Handgelenk des Trägers bei Schweiß- und ähnlichen Arbeiten schützt. Handschuhe des Typ B werden bevorzugt beim TIG-Schweißen eingesetzt, da Sie mehr Bewegungsfreiheit bieten. Schwere Schweißarbeiten sollten aber immer mit Arbeitsschutzhandschuhe der Klasse A durchgeführt werden. Schweißer Handschuhe müssen aber immer mit einem der beiden Typen klar gekennzeichnet sein.

Arbeitsschutzhandschuhe gegen Kälte nach EN 511

Auch bei Arbeiten mit Kälte oder in sehr kalten Räumen müssen die Hände geschützt werden. Berücksichtigt werden muss auch die Umgebungstemperatur sowie die Umweltbedingung berücksichtigt werden. Der Handschuh wird nass und kann dadurch seine isolierenden Eigenschaften verlieren. Auch ist wichtig, dass der Arbeitsschutzhandschuh unter diesen Umständen flexibel bleibt und eine Handermüdung verhindert wird. Die Arbeitsschutzhandschuhe werden daher nach der Din Norm EN 511 in drei unterschiedlichen Kategorien geprüft. Dazu gehören:

Konvektive Kälte

  • Beschreibt die durchdringende Kälte

 

Kontaktkälte

  • Bei direkter Berührung mit kalten Gegenständen

 

Wasserdichtheit

  • Freiwillige Prüfungskategorie bei der der Handschuh eine 1 erhält, wenn er nach 30 Minuten kein Wasser durchgelassen hat.

 

Bei den ersten beiden Kategorien können maximal 4 Punkte erreicht werden. In der letzten Kategorie, der Wasserdichtheit ist entweder die 0 oder die 1 zu erreichen. Alle drei Zahlen stehen in einer Reihe nach dem Piktogramm.

Arbeitsschutzhandschuhe für den medizinischen Bereich und den einmaligen Gebrauch nach EN 455

Diese Prüfnorm ist in vier Teile unterteilt:

EN 455-1: Anforderungen und Prüfung auf Dichtigkeit von medizinischen Arbeitsschutzhandschuhen zum einmaligen Gebrauch. Man spricht auch von den Anforderungen und Prüfung auf Dichtheit und Freiheit von Löchern. Mittels einer Wasserundurchlässigkeitsprüfmethode wird der AQL = Accepted Quality Level, also das akzeptierte Qualitätsniveau, festgelegt. Diese Maßzahl gibt eine statistische Zahl an, die bei einer Stichprobe aus einer bestimmten Teilmenge der Gesamtmenge getestet wird. Aus dem Resultat wird dann ein Rückschluss für die Qualität der Gesamtmenge gezogen. Für Operationshandschuhe oder Untersuchungshandschuhe muss nach der Norm EN 455 ein AQL von 1,5 erreicht werden.

EN 455-2: Schutz vor Kontamination für Patient und Anwender nach physikalischen Eigenschaften. Hier werden Anforderungen und Mindestmaß sowie Größen fest, die die unterschiedlichen Handschuhmaterialien auf Reißfestigkeit testen.

EN 455-3: Anforderungen für die biologische Sicherheit von medizinischen Arbeitsschutzhandschuhen für den einmaligen Gebrauch. Im Einzelnen die Anforderungen für die Kennzeichnung der Verpackung und die Bereitstellung von Informationen über die angewendeten Prüfmethoden. Außerdem eine Zusammenfassung von immunologischen Methoden zur Bestimmung von löslichen Proteinen und Allergenen. Die Biokompatibilität schreibt unter anderem vor, dass Arbeitsschutzhandschuhe mit Latex als solche gekennzeichnet werden müssen. Außerdem muss die Herstellung in Bezug auf Chemikalien, Puder, Endotoxine und herauslösbare Proteine Aufschluss geben. Auch puderfreie Arbeitsschutzhandschuhe müssen speziell gekennzeichnet sein.

EN 455-4: Prüfung der Haltbarkeitsdauer von Arbeitsschutzhandschuhen für den medizinischen Bereichen. Die kleinste Verpackungseinheit eines medizinischen Arbeitsschutzhandschuh muss mit einer Haltbarkeit versehen sein. Auch müssen Lagerungsanweisungen durch den Hersteller zur Verfügung gestellt werden. Hier kann es sich zum Beispiel um den Hinweis: „Trocken lagern“ handeln. Weiterhin verpflichtet dieser Teil der Norm die Hersteller von medizinischen Arbeitsschutzhandschuhen zur Durchführung von Echtzeitstudien für die Haltbarkeit ihrer angebotenen Handschuhe durchführen.

Optimaler Schutz im medizinischen Umfeld ist wesentlicher Bestandteil der Risikoanalyse in jedem Krankenhaus, Pflegeheim oder sonstigen medizinischen Räumen und Situationen. Medizinische Untersuchungshandschuhe sollen Anwender und Patient vor Kontamination schützen und gelten als Medizinprodukt. Daher müssen sie verschiedene Qualitätsanforderungen erfüllen, dazu gehört auch die Medizinproduktrichtlinie MDD. Sie gilt als wichtigste Regelung im Europäischen Raum zur Sicherheit von Medizinprodukten und wird international auch als MDD bezeichnet.

Arbeitsschutzhandschuhe können aus verschiedenen Materialien bestehen
Handschuhmaterialien können sehr vielfältig sein. So stehen für die Produktion von genormten Arbeitsschutzhandschuhen folgende Materialien zur Verfügung:

Leder: Es ist widerstandsfähig und besonders robust und besitzt eine hohe Reißfestigkeit. Daneben sind Handschuhe aus Leder atmungsaktiv und haben auch nass eine sehr hohe Griffigkeit. Sie sind beständig gegen Wärme und für schwere Arbeiten geeignet. Als Naturprodukt bieten sie außerdem einen guten Schutz vor mechanischen Belastungen.
Die folgenden Arbeitsschutzhandschuhe aus Leder sind verfügbar:

  1. Nappaleder-Handschuhe
    Nappaleder ist ein vollwertiges Leder mit einer weichen Oberfläche. Es besteht aus der Haut mehrere Tiere und wird mit der Nabenseite nach außen verarbeitet. Auch wenn der Verwender mit dem Begriff Nappa ein besonders weiches Leder und eine hohe Qualität verbindet, ist der Name nicht geschützt und daher muss darauf geachtet werden, dass es sich auch wirklich um echtes Leder handelt.
  2. Spaltleder-Handschuhe
    Dickeres Leder wird häufig in mehrere dünne Schichten gespaltet. Die so gewonnenen Schichten werden auch Narbenspalt genannt. Er ist besonders wertvoll, denn das Fasergefüge ist in den oberen Hautschichten wesentlich dicker und dadurch reißfester.
  3. Vollleder-Handschuhe oder Lederhandschuhe
    Um Verbraucher vor irreführenden Angaben im Handel zu schützen, gibt es für den Begriff „Leder“ strenge Regelungen. Ledertypische Begriffe sind Echtleder, Nubukleder und Nappaleder. Arbeitsschutzhandschuhe aus echtem Leder sind mit dem typischen Lederprodukt Siegel gekennzeichnet.
  4. Narbenleder-Handschuhe
    Narbenleder ist ein Leder, bei dem die Narbenseite noch nicht vollständig entfernt wurde. Dazu zählen Glattleder, geprägtes Leder und Leder mit korrigierter Narbe.
  5. Kernspaltleder-Handschuhe
    Bei schweren Häuten kann auch ein Kernspaltleder anfallen. Diese Schicht fällt meistens bei den besonders dicken Häuten der Rinder an. Diese Tiere können Häute mit einer Dicke von bis zu 5-10 Millimeter liefern. Hochwertiger ist aber das Narbenspaltleder.
  6. Polsterleder-Handschuhe
    Vollleder-Handschuhe mit einer Polsterung für besondere Einsatzwecke und zusätzlichen Schutz der Anwender.

Weitere Materialien für Arbeitsschutzhandschuhe

Arbeitsschutzhandschuhe aus Polyurethan sind sehr flexibel und elastisch. Sie bieten eine gute Abriebfestigkeit, eine feine Beschichtung, einen sehr guten Feuchtigkeitstransport und sind beständig gegen Öl. Sie eignen sich für feine Arbeiten und alle Arbeiten, wo ein besonderes Feingefühl notwendig ist. PU ist die Abkürzung der Kunststoffe oder Kunstharze, die in diesen Arbeitshandschuhen Verwendung finden. Normalerweise sind die Innenflächen und die Fingerkuppen mit PU beschichtet. Die Beschichtung sorgt für die Erfüllung der hohen Anforderungen aus der Feinmechanik und bietet doch höchsten Komfort. Besonders bei Arbeiten mit alkoholfreiem Benzin, Ölen und Fetten schützen die PU-Mikrohandschuhe und gewährleisten ein optimales Tastempfinden.

Nitril Arbeitsschutzhandschuhe sind bekannt für eine robuste Beschichtung und werden vor allem in medizinischen Bereichen eingesetzt. Medizinische Untersuchungshandschuhe bestehen oftmals aus Nitril Kautschuk und können keine Allergien auslösen. Damit sind die den Latexhandschuhen überlegen. Die Beschichtung bei den Schutzhandschuhen ist besonders beständig gegen Chemikalien. Die häufigste Anwendung findet Nitril in medizinischen Einmalhandschuhen, aber auch in der Lebensmittelbranche oder dem Friseurhandwerk kommen sie zum Einsatz. Sie sind für alle mittleren bis schweren Arbeiten geeignet und bieten zudem einen guten Trocken- und Ölgriff sowie eine sehr gute Abrieb-und Schnittfestigkeit.

Latex wird ebenfalls in vielen Einmalhandschuhen verwendet und ist besonders flexibel und elastisch. Die Latexhandschuhe sind für hohe mechanische Belastungen geeignet und wasserfest. Sie bieten zudem einen guten Nassgriff und eine gute Reiß- und Biegefestigkeit. Allerdings können Latex Schutzhandschuhe durch die freiwerdenden Proteine zu Allergien bei ihren Anwendern führen.

Auch Nitrilschaum wird als Material für Arbeitsschutzhandschuhe verwendet. Die leicht aufgeraute Beschichtung bietet eine hohe Atmungsaktivität und eine gute Griffsicherheit. Die leichte Vibrationsdämmung sowie die geringe Handermüdung sorgen für spürbare Vorteile gegenüber anderen Arbeitsschutzhandschuhen. Das Material ist ideal für feinfühlige aber auch schwierige Arbeiten, bei denen ein sehr gutes Tastgefühl benötigt wird.

Vinylschaum macht Schutzhandschuhe im Montagebereich besonders sicher. Die gute Griffsicherheit, die gute Abriebfestigkeit und der gute Trockengriff sind hier ideal. Außerdem bieten Schutzhandschuhe mit Vinylschaum Beschichtung eine hohe Atmungsaktivität und ebenfalls eine leichte Vibrationsdämpfung.

Butyl-Schutzhandschuhe bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten und zeichnen sich durch beine hohe Elastizität auch bei tiefen Temperaturen aus. Sie werden vor allem in der Landwirtschaft, der chemischen Industrie oder beim Umgang mit Lacken, Farben oder Klebstoffen eingesetzt. Sie sind gasdicht und beständig gegen Säuren und Basen.

PVC in Arbeitsschutzhandschuhen sorgt für perfekten Nässeschutz und einer hohen Abriebfestigkeit. Gerade beim Umgang mit Ölen und Fetten ist PVC bestens geeignet, denn es hat eine hohe Beständigkeit gegen Öle und Schmierfette. Außerdem ist es unter kalten Bedingungen einsetzbar, da das Material sehr flexibel bleibt.

Die patentierte Kunstfaser Kevlar aus dem Hause Dupont wird ebenfalls für die Herstellung von Arbeitsschutzhandschuhen verwendet. Sie ist besonders flammhemmend, bietet eine hohe Schnittfestigkeit und eine sehr hohe Zugfestigkeit. (5 mal höher als Stahl!) Außerdem bietet sie eine hohe Temperaturbeständigkeit und ist nicht schmelzend. Auch bei extremen Temperaturen wird die Wärme nicht auf die Haut geleitet.

Neoprenhandschuhe schützen vor diversen Säuren und werden aus Naturkautschuk gewonnen. Sie verfügen über eine ausgesprochen hohe Elastizität und sind sehr anpassungsfähig.

Arbeitsschutzhandschuhe für vielfältige Anwendungen erhältlich

Die folgenden Arbeitsschutzhandschuhe sind im Handel erhältlich und bieten damit ein reichhaltiges Sortiment, um sich vor möglichen Gefahren im Arbeitsumfeld zu schützen. Als Teil der gesetzlich vorgeschriebenen PSA, -persönlichen Schutzausrüstung, ist ihr Tragen in vielen Berufen und bei zahlreichen Tätigkeiten, gesetzlich vorgeschrieben.

  • Baumwollhandschuhe
  • Chemieschutzhandschuhe
  • Fluor Elastomer Chemiehandschuhe
  • Einweghandschuhe
  • ESD-Handschuhe zum Schutz vor Elektrostatischer Entladung (ESD)
  • Carbon-Handschuhe
  • Feuerwehrhandschuhe
  • Mechaniker Handschuhe
  • Montagehandschuhe
  • Säureschutzhandschuhe
  • Mehrweghandschuhe
  • Nylonhandschuhe
  • Schweißer Handschuhe
  • Operationshandschuhe
  • Schnittschutzhandschuhe
  • Strickhandschuhe
  • Vinylhandschuhe
  • Winterhandschuhe
  • Chloroprenehandschuhe (Säureschutz)
  • Hitzeschutzhandschuhe
  • Haushaltshandschuhe
  • Stechschutzhandschuhe
  • Untersuchungshandschuhe
  • Antirutschhandschuhe
  • Spezialhandschuhe, elektrisch isolierend
  • Nadelschutzhandschuhe
  • Bauarbeiterhandschuhe
  • Trikot-Handschuhe
  • Uhrmacher Handschuhe
  • Frottee-Handschuhe
  • Kettenhandschuhe
  • Operationshandschuhe
  • Unterziehhandschuhe
  • Kälteschutzhandschuhe

 

Einteilung der Arbeitsschutzhandschuhe nach Einsatzgebiet oder Eigenschaften

Griffsicherheit für Lagerarbeiten, Montage und Industrie
Schnitt- & Stichschutz für Glasindustrie, Stahl- und Blechverarbeitung sowie Fleischbetriebe
Ledermaterial für Montage, Transport und Handwerk
Chemikalienschutz für Chemie- und Pharmaindustrie, Lackierbetriebe
Hitze- und Kälteschutz für Bäckereien, Kühlhäusern und Gießereien
Mechanischer Schutz für Produktion, Land- und Forstwirtschaft
Produktschutz für empfindliche Werkteile
Einmalhandschuhe in Medizin, Kosmetik, Chemie, Lackiererei
Nässeschutz und Nassgriff beim Arbeiten mit Wasser
Fett- und Ölschutz
Tragekomfort, Feingefühl, Atmungsaktivität und Handermüdung

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